Das grosse Knallen

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Familie

Gurten, Wabern

Das grosse Knallen

Ohne das grosse Feuerwerkspektakel auf dem Berner Hausberg wäre eine Bundesfeier nicht dasselbe. Zuerst darf man sich den ganzen Tag lang die Bäuche mit bester Schweizer Hausmannskost vollschlagen. Nach der Dämmerung beginnt dann das Spiel mit dem Feuer: Zuerst wird das traditionelle Gurtenfeuer entzündet, dann geht das grosse Knallen los. Egal, ob man dabei gleich vor Ort auf dem Gurten ist oder sich das Ganze von unten ansieht, das knallige Festspiel am Himmel wird aus jeder Sicht ein Highlight.

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Mo   01.08   09.00

Fernab der Neutralität

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Sounds

Les Amis, Bern

Fernab der Neutralität

Denkt man an die Schweiz, fallen einem Dinge wie Schokolade, Käse und Uhren ein. Aber Countrymusik? Naja, nicht wirklich. Wer also zur Feier des Tages auf ein unschweizerisches und alternatives Programm setzen will, wird im Les Amis fündig. Dort spielen Taco, kurz für The Alternative Country Organization, unter anderem aus ihrem im letzten September erschienen Debüt «Eleven Shells». Die Band singt dabei von denkwürdigen Zugfahrten und Pferden, die ihr Geschäft verrichten, und bringt das Publikum mit rockig angehauchtem Country zum Mitwippen.

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Mo   01.08   19.00

Wie Apfelmus zu  Älplermagronen

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Klassik

Heiliggeistkirche, Bern

Wie Apfelmus zu Älplermagronen

Während die italienische Nationalhymne ein perfekter Ohrwurm ist und die französische der Soundtrack zu einer Schlacht sein könnte, kommt die Schweizerhymne wesentlich weniger spektakulär daher. Zu der Bundesfeier gehört sie allerdings genauso dazu wie Apfelmus zu Älperma­gronen. Das finden auch Organist Marc Fitze und Markus Linder am Alphorn: Gemeinsam spielen die beiden die Musik zur Schweizer Nationalhymne in der Heiliggeistkirche im Rahmen des Fests zum 1. August. Das Besondere an dem Ganzen wird dabei ein neuer Text von Werner Widmer sein – manch einer findet den aktuellen ja ein bisschen altbacken.

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Kornhausforum Bern

Bergwestern

Seit den jüngsten Verfilmungen von «Schellenursli» und «Heidi» ist klar, dass der Bergfilm nicht vom Aussterben bedroht ist. 1920 entstand das Genre, gleichzeitig wurde die erste von zwölf «Heidi»-Adaptionen gedreht. Die Ausstellung «Gratwanderung – Panorama des Berg­films» im Kornhausforum wurde von der Fondation Fellini aus Sion kuratiert. Der hiesige «Western», der von Abstürzen, Helden, Mythen, Happy Ends und erhabenen Landschaften erzählt, wird mit Plakaten, Filmstills und Bildern von Dreharbeiten dokumentiert.

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Mi   27.07   10.00

 Schlosstrouvaillen

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Ausstellungen

Schloss Thun

Schlosstrouvaillen

Das Schloss Thun erarbeitet bis 2018 neue Dauerausstellungen. Seit 2014 ist im Keller «900 Jahre Stadtentwicklung» zu sehen, im ersten Stock sind neu «Trophäen, Wappen und Reli­quien – Schätze aus der Thuner Rathaussammlung» zu bestaunen: drei wertvolle Wandteppiche der Thuner Kirchen aus dem 14. und 15. Jahrhundert, einer davon ist Beutestück aus der Burgunderschlacht 1476. Erstmals zu sehen sind wertvolle vorreformatorische Steinhauerarbeiten aus der alten Thuner Stadtkirche, hergestellt in der Berner Münsterbau­hütte. Im zweiten Stock ist weiterhin die über 800-jährige Statthaltergeschichte des Schlosses zu sehen.

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Mi   27.07   10.00


S’Paradiesli, Sigriswil

Von Wellen

Wie Muscheln, Organe, Wolken: Die amorphen Skulpturen des 1962 in Olten geborenen Künstlers Daniele Aletti lassen der Betrachterin und dem Betrachter viel Freiraum für Assoziationen. Häufiges Motiv der formschönen Kreationen ist die Wellenbewegung. Auch Daniela Guggisberg widmet sich seit der Begegnung mit Aletti in den 90er-Jahren ganz der Skulptur. Abstrahierte Schiffe, Blumen oder Meerestiere sind ihre Motive. Gemeinsam stellen die beiden in der Galerie S’Paradiesli in Sigriswil aus.

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Mi   27.07   09.00


Galerie am Königweg, Bern

Von Menschen

«Die Technik kann man lernen. Dass ein Kunstwerk Seele hat, muss von Innen kommen», so das Credo der Berner Malerin und Bildhauerin Hedwig Hayoz-Häfeli. Die letztes Jahr 80 Jahre alt gewordene Künstlerin kennt man vor allem für ihre «Lebenssteine». Aus Ton oder Bronze gestaltet sie kleine Menschen, die sie auf Steinen platziert. Auch in ihrer Malerei sind das Menschsein und die Gemeinschaft die zentralen Themen. Zeitlebens hat sich Hayoz-Häfeli von ihren Reisen inspirieren lassen. In Spanien, Griechenland oder Tunesien fand sie neue Motive. Zurzeit präsentiert sie in der eigenen Galerie Bilder und Skulpturen zum Thema «unterwegs».

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Do   28.07   14.00


Cinématte / Kino Lichtspiel, Bern

Champion

Eine Oma mit eisernem Willen, drei alte Broadway-Sängerinnen mit seltsamen Gewohnheiten und ein neurotischer Hund retten in New York einen entführten Velochampion aus den Fängen der französischen Mafia. «Les Triplettes de Belleville» von Sylvain Chomet ist ein liebenswert-verrückter Zeichentrickfilm, der ohne Dialoge, dafür mit überzeichneten Figuren, absurden Wendungen und schönen Bildstimmungen vergnügt. Der Film ist anlässlich der Tour de France in der Cinématte zu sehen, während das Kino Lichtspiel den Dokumentarfilm «Höllentour»  von Pepe Danquart zeigt.

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Mi   03.08   20.00


Jetzt im Kino

Special Agent

So undiplomatisch wie Elvis Presley 1970 hat sich wohl sonst niemand Zugang zum Weissen Haus verschafft. In einem Brief an Richard Nixon bat er um ein Treffen und einen Posten im Kampf gegen die Drogenkriminalität: «In erster Linie bin ich ein Entertainer, aber alles, was ich brauche, ist die Zulassung als FBI-Agent. […] P.S. Ich glaube, dass Sie, Sir, ebenfalls einer der zehn herausragendsten Männer Amerikas sind.» Im Film «Elvis & Nixon» verkörpert Michael Shannon den Popstar und Kevin Spacey den Präsidenten, der sich im Jeu politique auch in der Serie «House of Cards» bewährt hat.

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Mi   27.07   13.30