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Berner Kulturagenda Redaktion

360° im Blick

27.07.2021

Panoramen, also Rundbilder wie jenes des Thun-Panorama, die 
einen 360°-Blick auf eine Landschaft ermöglichen, feierten im 
19. Jahrhundert ihre Hochblüte. Die Sonderausstellung «Jenseits des Panoramas» nähert sich mit gegenwärtigen Bild- und Raum­wieder­gabetechniken aber auch an die Panoramakunst an. Zu sehen ist etwa ein 3-D-Stereo-anaglyph-Video, das Thun um 1965 rekons­truiert.

Verlorene Welten

27.07.2021

Die Videokünstlerin und Filmemacherin Emilija Škarnulytė setzt sich in immersiven Video- und Soundinstallationen mit den psychischen Spuren auseinander, die Landschaften, Geologien, aber auch katastrophische Ereignisse wie Klimawandel und Konflikte in uns hinterlassen. Gleichzeitig fragt sie zurück, wie Menschen sich in die Topografie, die Zeit und das Gedächtnis der Welt um sie herum 
einschreiben. «Sunken Cities» hat Škarnulytė vor Ort in den Räumen des Neubaus im Centre Pasquart erarbeitet, in den Altbau­räumen ist eine Werkschau mit wichtigen Etappen der litauischen Künstlerin zu sehen.

Abkühlen mit Kunst

27.07.2021

17 Kunstschaffende zeigen in den Sommermonaten in den kühlen Hallen des Kunsthaus Interlaken einen Einblick in ihr Schaffen. «Schneemannsgarn» versammelt etwa die Serie «Zauberfotos 
Christo» der Installationskünstlerin und Fotografin Ingeborg Lüscher, aber auch Arbeiten der Performancekünstlerin Chantal Michel zur «Schneekönigin» (Bild). Im Fokus steht die sich wandelnde Ausei­nandersetzung der Kunst mit dem Winter – von der romantischen Vereinnahmung bis zur vorweggenommenen Trauer über das Verschwinden des Schnees.

Don Juan auf Odyssee

27.07.2021

Just an dem Tag, an dem der alternde Womanizer Don Johnston von seiner jüngeren Freundin vor die Tür gestellt wird, erreicht ihn die anonyme Nachricht, dass er mit einer früheren Geliebten vor 
20 Jahren ein Kind gezeugt haben soll. Don macht sich auf die ­Suche nach den Verflossenen und seinem Sohn. Jim Jarmusch hat 
«Broken Flowers» von 2005 auf Hauptdarsteller Bill Murray zugeschnitten. Legendär ist nicht nur dessen Spiel, sondern auch der Soundtrack, den der äthiopische Jazzer Mulatu Astatke beisteuerte. 

Hallo Desaster

27.07.2021

Regisseur Quentin Dupieux versteht sich auf abgründige Filme, in denen die Zuschauerinnen genüsslich Zeugen einer nicht endenden Abfolge von Katastrophen werden. So drehte der Franzose mit «Rubber» (2010) auch schon mal einen Film über einen mordenden Autoreifen. In «Mandibules» nun finden zwei mässig schlaue Brüder im Kofferraum eines Autos eine monströs grosse Fliege – und versuchen, mit dem grotesken Fund reich zu werden. Eine gute Ausgangslage für das eine oder andere Desaster, der Soundtrack dazu kommt von der englischen Elektronikband Metronomy.

Rächer vor dem Herrn

27.07.2021

Ein gepanzerter Geldtransporter wird überfallen, Fahrer, Beifahrer und Unbeteiligte werden dabei über den Haufen geschossen. Die Sicherheitsfirma heuert daraufhin einen Neuen namens «H» an, der die Schuldigen finden soll. Für einmal serviert der britische Regisseur Guy Ritchie mit «Cash Truck» keinen verschmitzten Gentle­man-Streifen, sondern macht John Wick Konkurrenz. Sein Held H, ein Rächer vor dem Herrn, darf kaputttreten, niederschiessen und zur Not auch mal würgen, sodass selbst die harten Kerle rund­herum sich bange fragen, ob H’s Zorn nicht schon pathologisch ist.

Spinne und Spionin

26.07.2021

Avenger Natasha Romanoff alias Black Widow (Scarlett Johannson, links im Bild) muss sich mit ihrer finsteren Vergangenheit als Meisterspionin im sowjetischen Komitee für Staatssicherheit aus-einandersetzen, als eine gefährliche Macht droht, sie zu Fall zu bringen. Der actionreiche Thriller «Black Widow» der Marvel Studios unter der Regie von Cate Shortland läuft bei Quinnie.

Schicksal in Moll

Archiv
26.07.2021

«Eine Träne lief, als sie schlief, langsam und bange, über ihre Wange»: 2007 erlebte Walter Rufers Gedichtband «Der Himmel ist blau. Ich auch» (1963) ein Revival. Über das Leben des Zürcher Lyrikers ist jedoch bis heute kaum etwas bekannt. Der Filmemacher Uli Meier heftet sich im Film «Ich habe in Moll geträumt» mit Hilfe von Rufers Tochter und Frau (Bild) sowie früheren Freunden an die Fersen des Dichters und gibt Einblick in sein tragisches Schicksal.

Kunst und Kohle

Archiv
13.07.2021

Einerseits stehen Feuer, Brand und Kohle für Wärme und Nahrung, andererseits sind sie Relikte des Niederbrennens, der Brandstiftung und Auslöuschung. Der Berner Künstler Thomas Jacobi beschäftigt sich während seiner zweimonatigen Residenz im Kunstraum Gepard14 mit ausgegrabenen und imaginierten Brandstellen in und um den Ausstellungsraum.

Kunst lebt weiter

Archiv
13.07.2021

Schrift und Kalligrafie zogen sich wie ein roter Faden durch das Kunstschaffen von Fernand Schmutz (1942–2019), ebenso bezog er sich regelmässig auf Architektur und Planzeichnung. Sein Bruder, 
der Architekt und Fotograf Francis Schmutz, stellte über die Jahre eine Sammlung aus rund 70 Werken des Künstlers zusammen, die nun in der Galerie 9a am Stauffacherplatz als «Hommage an Fernand Schmutz» zu sehen ist.

Gedankliche Ausuferungen

13.07.2021

«Es ist immer wieder von irgendjemandem versucht worden, sein eigenes Leben zu beschreiben. Ich halte das für unmöglich», schrieb Friedrich Dürrenmatt auf der ersten Seite der rund 30 000 Seiten umfassenden handschriftlichen Urfassung von «Stoffe». Das Schweizerische Literaturarchiv beschäftigte sich eingehend mit den Manuskripten und präsentiert in der Nationalbibliothek Dürrenmatts Spätwerk in multimedialer Form, um seinen Schreibprozess und die Gedankenausuferungen erlebbar zu machen.

Wollen Sie aufs Sofa?

Archiv
13.07.2021

«Wir, wir haben Gott zum Reden» – der aus Frankreich zurück­gekehrten Selma begnegnet viel Ablehnung, als sie in Tunis beginnt, in ihrer Wohnung Psychoanalyse anzubieten. Die einen wollen den Gewinn mit ihr teilen, ein Kunde wähnt sich in einem etwas anderen Etablissement, und der Kommentar der Polizei ist eindeutig: «Sex, Prison». Die Komödie «Un Divan à Tunis» von Manele Labidi ist im Sommerkino der Cinématte zu sehen

 

Willst du dich trennen?

13.07.2021

Die Ehe ist ein Konstrukt, das immer wieder verhandelt
 werden will. «Lacci», der neuste Spielfilm von Daniele Luchetti, zeigt Aldo und Vanda, die sich – mit Streitereien vor den Kindern und mit impulsiven Racheaktionen – im Neapel der frühen 1980er Jahre trennen, nachdem Aldos Affäre ans Licht gekommen ist. In Rückblenden blicken die zwei alt gewordenen ehemals Verheirateten aus der Gegenwart zurück in ihre Ehezeit und fragen sich, warum es so kam und endete.

Will ich mich heiraten?

13.07.2021

Eine Frau, tausend Aufgaben und Hilfsarbeiten, die sie für ihre 
Familie und Freunde übernehmen muss, der Wunsch, die alte Schneiderei ihrer verstorbenen Mutter aufzumachen und eine Idee: sich selbst feiern – mit einer Hochzeit. Die spanische Familien­komödie «La Boda de Rosa» von Regisseurin Icíar Bollaín macht mit Witz auf unbezahlte Care-Arbeit von Frauen aufmerksam – und 
auf einen möglichen Weg, sich daraus zu befreien.

 

Lesesommer: Tipps für Kinder und Jugendliche

05.07.2021

Summertime is Booktime! Die BKA besuchte Ruth 
Baeriswyl vom Kinderbuchladen und holte sich drei 
Lesetipps für Kinder und Jugendliche.

Schlossspiele im Sommer

05.07.2021

Was tun in den langen Sommerferien mit den Kindern? Die BKA liefert Sommertipps für Familien: Von Mittelalter über Wölfli bis Nachteulen-Betrachtung gibt es unterschiedliche Angebote.

Geige, Gefühl, Kamera

Archiv
28.06.2021

Der Berner Paul Reichardt fotografiert, was ihn inspiriert. Für die Ausstellung «Rhythm» in der Galerie p der Kirche Paulus ist er mit der Kamera dem Gefühl nachgegangen, das das «Violin Concerto» des Filmkomponisten Philipp Glass bei ihm auslöst. Entstanden sind Fotografien aus Berns winterlicher Umgebung: kalt und kühl wie ein klarer Geigenstrich, wie ein Moment klirrender Kino-
Anspannung.

Kreativfeuer

28.06.2021

Zündhölzchen in einer Schachtel, ein angeschwärztes Papier und ein Stein – «Das letzte Feuer» heisst die Arbeit von Aljosha Ségard aus dem Jahr 2020 und zeugt von dessen Schaffenskraft bis ins hohe Alter. Dem späten Schaffen des im März dieses Jahres verstorbenen Künstlers und Grosskinds von Paul Klee, mit bürgerlichem Namen Alexander Klee, widmet das Zentrum Paul Klee die Ausstellung «In memoriam Aljosha Ségard» und zeigt Kohlezeichnungen und (wort-)spielerische Assemblagen.

An der Grenze

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28.06.2021

Die legendäre Kultmoviegang (KMG) lädt ein zur «Worst night» im CineClub Bern: Das Format eignet sich für Kino-Freunde, die die Grenzen des guten Geschmacks gerne in grossen Schritten überschreiten. «Malibu Express» hat alles, was ein schlechter Film braucht: eine seichte Detektivstory um den talentfreien und sexistischen Agenten Cody Abilene (Darby Hinton), der auf seiner Mission, geklaute Hightech-Inno­vationen wiederzubeschaffen, durch billige Action-Szenen stolpert und dabei auf jede Menge nackte Haut stösst.

Sommerabend mit Charlie

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28.06.2021

Vor 100 Jahren kam «The Kid» ins Kino, heute gilt er als eine der erfolgreichsten Charlie-Chaplin-Produktionen: Der Stummfilm dreht sich um einen mittellosen Herumtreiber (Charlie Chaplin), dem quasi ein Findelkind vor die Füsse fällt. Schon bald sind die beiden unzertrennlich, aber äussere Umstände sorgen dafür, dass die innige Beziehung stets in Gefahr ist. Der witzige und zugleich ernsthafte Chaplin-Klassiker ist im Sommerkino der Cinématte zu sehen.

 

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