mitgliederwerden grey iconMitglied werden

Top Events

Neuste Artikel

«Ich habe von der Ruhe und Konzentration profitiert»Nina Zimmer, Direktorin des Kunstmuseums Bern und des Zentrums Paul Klee, freut sich auf baldige Reisen mit Paul Klee ...
lena-lisa.wüstendörfer@homeDirigentin Swiss Orchestra und Berner Bach Chor
Lesebrille aufsetzenAuch die Solothurner Literaturtage haben auf digitale Formate umstellen müssen. Dennoch verspricht das Festival viele ...
Berner Corona-KabinettDas Bernische Historische Museum schafft mit dem partizipativen Projekt «Corona-Zeit – Zeig was bleibt!» ein digitales ...
Berner Kulturagenda Redaktion

Die drei Niederlagen des Denkers

25.05.2020

Illustration von Alice Kolb

Die Vermessung von Bern

25.05.2020

Der Berner Stadtarzt und Kartograf Thomas Schöpf war einer der bedeutendsten Verfasser einer handschriftlichen Beschreibung des Berner Stadtgebietes. Eine Stadtkarte wurde erst gedruckt nach seinem Tod 1577 an der Pest. In der Ausstellung «Schöpfkarte» wird die Landesbeschreibung im Alten Bern, die nicht auf systematischer Vermessung basierte, anschaulich gemacht. Bis zur Wiedereröffnung kann die Ausstellung virtuell besucht werden.

Druckerschwärze-Bilder

25.05.2020

Vorwiegend schwarz auf weiss präsentiert sich die im Kunsthaus Grenchen ausgestellte Druckkunst, die so gar nicht schwarz-weiss malt, sondern feingliedrige Detailspielereien, spannende Form­experimente und fotorealistische Beobachtungen bietet. Die Ausstellung «20 Jahre Kupferdruckwerkstatt Gentinetta» zeigt analoge und digitale Druckkunst der renommierten Druckerwerkstatt aus Zürich unter anderem von Kaspar Toggenburger und Mathias Gentinetta.

Isostar-Tränen

25.05.2020

Die drei Berner träumen vom Porsche Cabriolet, singen mit Auto­tune-traktierter Stimme davon, gefällige Musik zu machen und weinen Isostar-Tränen: Die Mundart-Boyband Chic dechiffriert Popmusik und setzt sich in ihren Songs und künstlerischen Videoclips mit Männlichkeitsbildern, Selbstoptimierung und Boyband-Prototypen auseinander. Der Clip zu «Merci», darin brechen sie ins Gertsch-Museum ein, hätte Premiere im Showroom videokunst.ch gefeiert.

Hustage

20.05.2020

Illustration von Lea Schneider

Stofftierkreuz und Kurvenmensch

18.05.2020

Skulpturen spielen wie keine andere Kunstform mit einer unendlichen Materialvielfalt – einzig die Schwerkraft schlägt vielleicht der Fantasie mal ein Schnippchen. Das macht die wiedereröffnete Ausstellung im Kulturpunkt, «Figuren aus Ton und Holz aus der Sammlung Morgenthaler», deutlich. Die Werke aus der Sammlung des Psychiatrie-Museums Bern von Heinz Lauener (Kollektiv Rohling), Louisa Johanna Morgentau und Annemarie Flückiger sind wundersam-wundervolle Wesen. Laueners Figuren bestechen mit kurvigen Formen und Farben, wie man sie von Niki de Saint Phalle kennt. Fantasie nährt er im Alltag, beim Beobachten von «Musikanten, Arbeitenden, Frauen in verschiedenster Aufmachung». Morgentaus Kunst besticht durch den Umgang mit gefundenem Material: Sie kittet mit Verbandsmaterial Puppen und Teddybären zu einer Art Freiheitsstatue oder fertigt aus grünen Stofftieren ein Kreuz an der Wand.

Ein mühevolles Leben

18.05.2020

Die Dauerausstellung «Stets zu Diensten» im Schloss Oberhofen gibt den Dienstbotinnen und Dienstboten, die für das Wohl der Schlossbewohnenden sorgten, eine Stimme. Sie zeigt das mühselige Leben, welches die Hausangestellten führten. Diese bewegten sich in einer Art Parallelwelt zu jener der adeligen Schlossbewohnenden und der feinen Gesellschaft dieser Zeit. Im Alltag der Dienstbotinnen und Dienstboten galt es zahlreiche Regeln zu befolgen und ein Einsatz rund um die Uhr war keine Seltenheit. Auch für die Grafenfamilie Pourtalès-Harrach, die im 19. Jahrhundert im Schloss Oberhofen wohnten, wäre ein Leben ohne Hausangestellte kaum denkbar gewesen.

Von der Wand an den Hals

18.05.2020

Kunst kann auch getragen werden. Die Malerin und Bildhauerin Hedwig Hayoz-Häfeli hat sich in ihrem Atelier mit Steinen und dem daraus entstehenden Schmuck befasst. Was sich daraus ergeben hat, stellt die Künstlerin und Galeristin unter dem Titel «Kunst am Hals» in ihrer Galerie am Königweg aus. Zuchtperlen sowie Edel- und Halbedelsteine hat die 84-Jährige zu Halsketten und Armbändern verarbeitet. Inspiration dafür fand sie bei der Arbeit zu ihrem letzten Projekt: «Die Idee, nach 40 Jahren wieder Schmuck zu machen, kam mir letztes Jahr, als ich auf meine Bilder Steine nähte», sagt Hayoz-Häfeli.

Andrà​ Tutto Bene

13.05.2020

Hoch zu Ross ins Schloss

11.05.2020

Was haben Heinrich von Strättligen, Adrian von Bubenberg und Franz Ludwig von Erlach gemeinsam? Sie alle haben einmal die Räume hinter den geschichtsträchtigen Mauern des Schlosses Spiez bewohnt. Letzterer zusammen mit seinen zwei Ehefrauen und seinen 37 Kindern, die damals durch die Schlossgänge gewirbelt sind. Den ehemaligen Schlossbewohnenden ist die Ausstellung im Schlossmuseum gewidmet. In der Schlossküche, im mittelalterlichen Wohnturm, im beeindruckenden Barocksaal oder in den alten gotischen Stuben kann man auf über 1000 Jahre Geschichte zurückblicken und sich dabei vorstellen, wie es wohl gewesen sein muss, das Schloss Spiez zu bewohnen und als Ritter hoch zu Ross an den mittelalter­lichen Turnieren um Ruhm und Ehre gekämpft zu haben.

Kulturelles Stillleben

06.05.2020

Sommernachtstraum

05.05.2020

Strange To Be Free Range

29.04.2020

Illustration von Nora Ryser

21.04.2020

Illustration von Michel Weber

16.04.2020

Zwei Väter und ihre Visionen

Archiv
10.03.2020

Am International Innovation Film Festival (IIFF) werden Filme gezeigt, die sich mit ökologischen Herausforderungen und innovativen Technologien auseinandersetzen. In der Cinématte ist der Dokumentarfilm «Thank you for the Rain» (Bild, 2017) zu sehen, in dem ein kenianischer Bauer porträtiert wird, dem der Klimawandel zusetzt. Mit dem bildstarken Film «2040» (2019) zeigt der Australier Damon Gameau eine optimistische Lösungssuche für das Leben seiner Tochter auf einer gesunden Erde.

Im Angesicht des Feuers

10.03.2020

Die Tänzerin Ema (Mariana Di Girolamo) und der Tanzlehrer Gastón (Gael García Bernal) adoptieren Polo, einen Jungen aus Kolumbien. Das Spiel mit dem Feuer wird ihm und der jungen Familie zum Verhängnis. Als sich Polo bei einem selbstgelegten Brand das Gesicht verbrennt, bringen die verzweifelten Eltern den Jungen in ein Waisenhaus – eine Entscheidung, mit der sie nun hadern. Das bildgewaltige Drama «Ema y Gastón» des chilenischen Regisseurs Pablo Larraín («Jackie», 2016) entführt in die Welt von zwei Nonkonformisten, eine Welt, die geprägt ist von Reggaeton, Tanz, Liebe und Rebellion.

Sugarmama sucht Liebe

Archiv
10.03.2020

Missionarischer Katholizismus, Diätcamp und Sextourismus: Der österreichische Regisseur Ulrich Seidl leuchtet in seiner halbdokumentarischen, formal aussergewöhnlichen «Paradies»-Trilogie in menschliche Abgründe. Im ersten Teil «Paradies: Liebe» (2012) begleitet er eine 50-jährige Sugarmama nach Kenia bei ihrer Suche nach Sex und Zuneigung bei lokalen Beachboys. Laut Seidl ein Film «über Ausgebeutete, die Ausgebeutete ausbeuten».

Pandora bricht aus

Archiv
10.03.2020

Die Videoinstallation «An Stelle des Feuers» der Berner Künstlerin Sybill Häusermann in der Galerie 9a thematisiert frauenfeindliche Werte und Gesellschaftsstrukturen und versucht diese aufzubrechen. Die Performancekünstlerin benutzt dafür ihren eigenen Körper und setzt ihn in Beziehung zum Raum, der auch als Metapher für unsere Gesellschaft gedeutet werden kann. Inspiriert hat sie der Pandora-Mythos des Dichters Hesiod: Die aus Lehm erschaffene Pandora erhält darin eine Büchse, in welcher sie alle Übel der Welt aber auch Hoffnung sammelt.

Der unsichtbare Müll

10.03.2020

Auf ihr Erscheinungsbild ist die Schweiz stolz. An jeder Ecke sind Abfalleimer anzutreffen. Die Fotografin Carolina Piasecki und der Fotograf Peter Keller reisten durch die Kantonshauptstädte und hielten die lokale Abfallentsorgung, die für ein tadelloses Städtebild sorgen, bildlich fest. In der Ausstellung «Abfall national» zeigen sie Fotografien zur Abfallentsorgung in der Schweiz, einem Land, das so viel Müll produziert wie kaum ein anderes Land Europas.

Weitere Artikel

Anmeldung Newsletter

Wetter in Bern

laden