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Wie schlammig klingt die Aare? Vorort geht ihr auf den Grund. © ZVG
Wohleibrücke, Wohlensee

Das Meer bei Wohlen

Das Theaterkollektiv Vorort lässt sich von Orten zu seinen Stücken inspirieren. «Moby Dick im Wohlensee» hat Pyrokinetik und einen Wasserkontrabassisten an Bord.

Dieses Mal schwimmt die Bühne. Nach Maestro Fellini ins alte Tramdepot Burgernziel hievt die Gruppe Vorort den berühmtesten Wal der Literatur in den Wohlensee. Mathis Künzler, Co-Leiter des Theaterkollektivs, inszeniert «Moby Dick im Wohlensee» nach dem Roman von Herman Melville.

Das Publikum hört über Kopfhörer zu, was das Gefühl des Eintauchens verstärken dürfte. Schwimmende Elemente werden ebenso bespielt wie die Wohleibrücke. Für die Bühne verantwortlich ist Renato Grob, erfahren in Pyrokinetik bei grossen Freiluftkisten wie Karl’s kühne Gassenschau.

Einer, der die Inszenierung auf dem Wasser immer wieder sucht, ist der Kontrabassist Mich Gerber. Er hat neben Moritz Alfons und Moritz Schneider den Sound des Meeres bei Wohlen kreiert. Wer hätte geahnt, wie stürmisch, schlammig und rau das Antlitz der Aare sein kann.

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