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1. ABENDMUSIK im Berner Münster - Thema der Konzertreihe "...und brütete über den Wassern"

Klassik

Veranstaltungsdaten


Nicht vorhanden

Veranstaltungsort


 Berner Münster
Münsterplatz 1
3011 Bern

Veranstalter


 Abendmusiken im Berner Münster
3011 Bern

Weitere Informationen


Veranstaltung (Webseite)
 www.abendmusiken.ch
Münsterorganist Daniel Glaus spielt aus "Kunst der Fuge" von J. S. Bach fünf Contrapunktus und von Robert Schumann Sechs Fugen über den Namen BACH (Opus 60) . | Konzerteinführung um 19.15 Uhr

"...Ich hatte den Wunsch, den Konzertzyklus mit seinen zwölf bis fünfzehn unterschiedlichen Programmen unter ein Thema zu stellen. So kann ich versuchen, einen Konzertsommer als "ein Megakonzert" zu gestalten. Es entsteht eine wichtige Wechselwirkung und Verknüpfung der konzertanten, oft rein instrumentalen und nicht wortgebundenen Kirchenmusik in den Abendmusiken mit der Verkündigung des Evangeliums in den gottesdienstlichen Feiern.
Als Komponist ist das Zusammenfügen, Zusammenstellen (componere) ein ganz essentielles kreatives Arbeitsmittel. Als kreativer Mensch ist es mir in all meinen unterschiedlichen Wirkungsfeldern ein Anliegen zu verbinden.
Auch im Unterricht tendiere ich dazu, zu verbinden oder zu "vernetzen" . Dadurch, dass ich mehrheitlich im Münster unterrichten kann, entsteht der positive Nebeneffekt, dass die Studierenden neben der Hochschule auch mit der Kirche in Berührung kommen." (Daniel Glaus: Klangraum Berner Münster, in : 100 Jahre Abendmusiken)

Seit 2007 wirkt Daniel Glaus an der Doppelstelle als Organist am Berner Münster und als Professor für Orgel und Komposition an der Hochschule der Künste Bern. Neben seiner Konzerttätigkeit als Organist und Juror hat er sich internationel auch als Komponist eines breiten Oeuvres einen Namen geschaffen. Währen 35 Jahren führte er eine Klasse für Komposition und Theorie an der Zürcher Hochschule der Künste.
Seit 1999 ist er Leiter des Forschungsprojektes "InnovOrganum", das mit seinen winddynamischen, zukunftsweisenden Prototyp-Instrumenten ein grosses Echo in der Fachwelt und in den Medien auslöste und bereits in mehreren Neubauprojekten zur Anwendung gelangt.
Für sein breites Schaffen wurde er 2006 von der theologischen Fakultät der Universität Bern mit der Ehrendoktorwürde, 2009 vom Kanton Bern mit dem Grossen Musikpreis und 2017 von der Kulturstiftung Landis & Gyr, Zug, mit dem Kompositionsatelier London ausgezeichnet.
Auf seine Initative fanden 1996 und 2015 der IV. und der V. Internationale Kirchenmusikkongress in Ittingen und Bern statt. 2016 - 2020 prägte er als Kuratoriumsmitglied die Programmgestaltung des Musikfestivals Bern.


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