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Kirche Sigriswil

Veranstaltungsort
Kirche Sigriswil
Vikar-Kuhn-Weg 6
3655 Sigriswil

http://www.kirchgemeindesigriswil.ch
033 251 38 29
Sigriswil besitzt eine sehr alte denkmalgeschützte kirchliche Baugruppe, zu der die Kirche, das Pfarrhaus, die Pfrundscheune, der Holzschopf und das "Chüeijer-Hüsi" gehören. Die Kirche ist das älteste Bauwerk der kirchlichen Bauten.Anlässlich der Renovation von 1957 wurden Spuren von zwei Vorgängerbauten ergraben. Bei der ersten Kirche, die ums Jahr 1000 erbaut wurde, handelte es sich wahrscheinlich um eine, der in der Strättlinger-Chronik von Elogius Kyburger erwähnten Tochterkirchen von Einigen. König Rudolf II. von Hochburgund habe 12 Kirchen in dieser Gegend bauen lassen. In der Aufzählung figuriert jedenfalls auch Sigiswil.Der zweite Bau datiert ins 15. Jahrhundert und wurde unter Verwendung der alten Nordwand erstellt. Die Kirchweihe durch den Bischof von Konstanz fand 1467 statt. Schutzpatron war der heilige Gallus. An der Nordwand blieben von der romanischen Ausmalung der Christophorus, eine Kreuzigungsgruppe und Reste von Heiligenbildern.In die zweite Kirche gehörte der schöne spätgotische Taufstein (1506). Wir besitzen auch noch Abendmahlskelche aus vorreformatorischer Zeit.1602 wurde die prächtige Renaissance-Kanzel geschaffen.Der letzte und grösste Eingriff erfolgte durch den barocken Umbau durch Abraham Dünz, in den Jahren 1678/79. Er verwandelte die Kirche in eine klassische evangelische Saalkirche, ohne Trennung von Chor und Schiff durch Chorbogen. Grosse Fenster lassen viel Licht einfallen.Bei diesem Umbau wurde auch der Abendmahlstisch in der Münsterbauhütte zu Bern erstellt und Decke und Mosestafel durch Hans Conrad Friedrich gemalt. Jahrhundertelang war und ist heute noch die Kirche das Herz der Gemeinde. Obwohl die politische Gemeinde über ein eigenes Verwaltungsgebäude verfügt, finden die Gemeindeversammlungen immer noch in dieser Kirche statt.Am Rand der Zehn Gebote-Tafel liessen die damaligen Mitglieder des "Gerichts" und des "Chorgerichts" ihre Wappen anbringen und dokumentierten damit auch, dass sie ihre behördliche Tätigkeit unter dem göttlichen Gesetz ausüben wollten.Von der ursprünglichen Ausstattung zeugen noch die "Trämbänke" die man unter der Empore stehen gelassen hat. Seit 1822 besitzt die Kirche eine Orgel die, mehrmals umgebaut, seit der Renovation von 1957 ihren Platz auf der Empore gefunden hat.

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