mitgliederwerden grey iconMitglied werden

Durch unausdenkliche Wälder

Klassik

Veranstaltungsdaten


Nicht vorhanden

Veranstaltungsort


 Dampfzentrale Bern
Marzilistrasse 47
3005 Bern

Veranstalter


 Musikfestival Bern
3011 Bern

Ermässigungen

Weitere Informationen


Veranstaltung (Webseite)
 www.musikfestivalbern.ch
Vorverkauf (Webseite)
 www.ticketino.com
Durch afrikanische Mikrorhythmen wurden Pelzel und Ligeti inspiriert, von den Mikrotönen Haas, und mit Isoldes Liebestod ertrinken wir in wogendem Schall.

Ein zweites Mal nun treffen György Ligeti, Georg Friedrich Haas und Michael Pelzel hier aufeinander. Diesmal im Bereich der Mikrointervalle, Mikrorhythmen und Mikropolyphonien. Haas gilt als Meister der Mikrotonalität, deren Effekte er sowohl in Schwärmen als auch in dramatischen Zusammenhängen zu nutzen weiss. Ligeti erforschte in seinen Stücken mikropolyphon vertrackte rhythmische Gebilde, die er unter anderem in afrikanischer Musik kennengelernt hatte; sie erzeugen akustische Trugbilder, «trompe-l’oreille». Beide Aspekte verbinden sich in Pelzels Musik. Die Kombination von Klavieren und Schlagzeug macht diese Klangwelten auf sinnliche Weise erlebbar – dies mit dem klavierduo huber/ thomet und den beiden Perkussionisten des Duos Dierstein/Rothbrust.

Dazwischen aber erscheint ein Radikaler der schwärmerischen Liebe: Richard Wagner mit «Tristan und Isolde». «In dem wogenden Schwall, in dem tönenden Schall, in des Weltatems wehendem All, ertrinken, versinken, unbewusst, höchste Lust!» Isolde stirbt nicht, sie verströmt, verströmt! In ungewöhnlichem Klanggewand. Der Basler Schlagzeuger Fritz Hauser hat es für dieses Konzert massgeschneidert.


Folgen Sie uns

Anmeldung Newsletter

Wetter in Bern

laden