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Oskar Binz (1895-1957) Maler, Dichter, Architekt Retrospektive 1911-1957

Ausstellungen

Veranstaltungsdaten


SA 08.08.20
SO 09.08.20
SA 15.08.20
SO 16.08.20
SA 22.08.20
SO 23.08.20
SA 29.08.20
SO 30.08.20
SA 05.09.20
SO 06.09.20
SA 12.09.20
SO 13.09.20
SA 19.09.20
SO 20.09.20
SA 26.09.20
SO 27.09.20
SA 03.10.20
SO 04.10.20
SA 10.10.20
SO 11.10.20
SA 17.10.20
SO 18.10.20
SA 24.10.20
SO 25.10.20
SA 31.10.20

Veranstaltungsort


 Rebbaumuseum im "Hof"
Bielstrasse 66
2514 Ligerz
Erstmals wird das in seiner Fülle überraschende malerische Oeuvre (v.a. Aquarelle) des Bielersee-Malers Oskar Binz als Retrospektive mit Werken von 1911 bis 1957 gezeigt.

Kuratiert von der Kunstkritikerin Annelise Zwez und der Historikerin Heidi Lüdi wird erstmals eine Retrospektive des in Biel und Twann tätig gewesenen Aquarellisten, Dichter, Architekt und Wirt Oskar Binz (1895-1957) präsentiert.
In zahlreichen Wohnhäusern in Biel und im Seeland gibt es bis heute Aquarelle von Oskar Binz. Oft sind es Blicke vom Rebberg auf den See mit der Peterinsel oder die Dörfer am Jura-Südfuss. Die meisten stammen aus der Zeit nach 1930. Damals erwarb er mit Anna Maria Binz-Bichsel das Restaurant zur Ilge in Klein-Twann. Nationale Aufmerksamkeit wurde ihm 1978 zuteil als sein 1953 entstandener „Insel-Kalender“ publiziert wurde: 365 den Jahreszeiten folgende Zeichnungen von der Ilge Richtung Insel, mit Angaben zu Datum, Zeit und Wetter. Man sah in ihm einen Pionier der Klima-Forschung.
Dass die frühesten Skizzen indes bis in die 1910er-Jahre zurückgehen, er schon 1918, somit wenig nach Ferdinand Hodler, die Weite des Sees als Verbindung von Erde, Wasser und Himmel malte, ist kaum bekannt. Noch weniger, dass dem Gesamtwerk eine langjährige theoretische Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit der Wahrnehmung voranging.
Nach ausgedehnten Recherchen kann die Ausstellung das Gesamtschaffen in das sein geistiges und kunstgeschichtliches Umfeld stellen. Binz erzählte nicht, er suchte von verschiedensten Standorten, bei Wind und Wetter, Tag- und Nachtzeiten nach den Lichtfarben im Bild der Wirklichkeit zwischen Himmel und Erde. Die Wasser-farben sind hiezu nicht einfach Malmittel, sondern Medium der Transparenz.
Highlight ist das 1933 als Opus Magnum entstandene, 150 x 230 Zentimeter (!) grosse in Brauntönen gehaltene Aquarell einer Waldpartie auf der Petersinsel, das Binz (er liebte den feinen Humor) „Das Kaninchen“ nennt, weil da am Waldrand ein kleines „Chüngeli“ sitzt. Last but not least sind dem Grafiker und Architekten Oskar Binz Sonderkapitel gewidmet.


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