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Unter dem blauen Himmelszelt: Zusammentreffen an der Nacht der Religionen.© Stefan Maurer
Diverse Orte, Bern

Schön oder gesellschaftsrelevant?

Schön, schön, schön sind alle unsere Religionen. 
Die Berner Nacht der Religionen lebt vom Dialog, dem Zusammentreffen und fragt: «Was ist schön?».

Religion wird medial oft im Zusammenhang mit Fanatismus, Extremismus, Gewalt, Doktrinen und Sektentum diskutiert. Doch erzeugen Religionen auch «schöne» Dinge wie architektonische Stile und Bauten, Kunstwerke, Musikstile, Prinzipien des gesellschaftlichen Umgangs oder epische Erzählungen. Auch die interreligiöse Begegnung ist «schön», also wünschenswert und horizonterweiternd.

Gemeinsamer Dialog

Die Berner Nacht der Religionen steht in ihrer diesjährigen Ausgabe im Zeichen der Schönheit respektive stellt die Frage «Was ist schön?» zur Diskussion. Das Thema bestimmen die in Bern ansässigen Religionsgemeinschaften im gemeinsamen Dialog mit einem Partner, mit dem sie eine Veranstaltung durchführen. Das Thema des Anlasses können Kinder zudem im Vorabendprogramm mit hinduistischen Tänzen erproben. Von Kalligrafien über Poesie, Erzählungen, Gebeten, Gesängen, Tänzen bis zu Musik ist im Programm alles vertreten.

Brigitta Rotach, Leiterin des Kulturprogramms im Haus der Religionen, moderiert im Zentrum Paul Klee zum Auftakt das Podium «Kunst – Religion – Schönheit», in dem es unter anderem darum geht, ob Kunst und Religion schön oder eher echt und gesellschaftsrelevant sein sollen.

Schöne Zufälle

Ein «schönes» Jubiläum feiert die Kirchliche Gassenarbeit Bern, die auf eine 30-jährige sinnvolle Tätigkeit zurückblicken kann. Ein «schöner» Zufall will es zudem, dass der 200. Geburtstag des Religionsbegründers der jüngsten monotheistischen Weltreligion, der Bahai-Gemeinde, dieses Jahr gerade auf die Nacht der Religionen fällt.

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