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X Schneeberger auf Hausbesuch.© Corinne Futterlieb
Wohnbaugenossenschaft Schlüssel, Bern

Literatur nimmt Platz

Beim Format Sofalesungen sitzen Autor*innen und Publikum Seite an Seite. Die neueste Ausgabe bringt queeres Literaturschaffen in die Stube.

Die Welt ist divers und braucht ebensolche Prosa und Poesie. Die queere Literaturzeitschrift «Glitter» produziert seit 2017 jährlich eine Ausgabe mit Kurzgeschichten, Essays und Gedichten von queeren Autor*innen oder solchen, die sich mit queerem Leben auseinandersetzen. Die Reihe Sofalesungen lädt nun fünf Autor*innen der letzten beiden Ausgaben ein, ihre Texte in einem gemütlichen Setting zu präsentieren.

Das Konzept der Sofalesungen ist simpel: In Wohnzimmern, in Hintergärten oder auf Dachterrassen laden private Gastgeber*innen ein, Literatur zu erleben und zu diskutieren. Selina Hauswirth, Organisatorin der Sofalesungen in Bern, ist überzeugt vom intimen Ambiente: «Selten habe ich ein Lesepublikum so aktiv erlebt wie in diesem Format. Die Autor*innen hocken nicht auf einer Bühne, sondern bleiben mit uns auf dem Boden, und die Begegnung kann auf Augenhöhe stattfinden.»

Mit der Einladung an die Sofa­lesung soll die Zeitschrift «Glitter» nun auch ausserhalb der queeren Bubble bekannt gemacht werden, ihre Autor*innen sind es meist ohnehin schon. So lesen Manon Reith, Esther Brunner und Julia Rüegger, aber auch Christoph Geiser und X Schneeberger.

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