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Remo und Lisa Ubezio: «Einen ersten Schritt machen, ohne zu wissen, wohin er führt.»© Atelier Ubezio

Letzte Grüsse aus dem Lockdown

Notgedrungen sitzen viele Kunstschaffende wegen des Lockdowns ohne Arbeit zu Hause fest. In der neuen Rubrik «Grüsse aus dem Lockdown» stellen wir ihre Projekte vor, die in diesem Rahmen entstanden sind.

Das Fotografenpaar Lisa und Remo Ubezio hat für sein Projekt #togetherathome während der Coronazeit das Zuhause von Wohngemeinschaften, Paaren, Familien und Einzelpersonen dokumentiert. Die fotografisch festgehaltenen Wohnräume sind so vielfältig wie die Menschen und Geschichten, die sich darin bewegen. Auf der Website www.togetherathome.ch kann man sich durch die Bildergalerie klicken und Interviewausschnitte lesen. Einmal mehr zeigt sich, wie unterschiedlich die Herausforderungen, Träume und Lebenshaltungen der porträtierten Menschen sind.

Was tun, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt?
Auf die Intuition hören und einen ersten Schritt machen – ohne zu wissen, wohin er führt.

Welches Projekt kommt voran?
Mit unserem Projekt #togetherathome haben wir über 70 Wohngemeinschaften dokumentiert und sind nun in den letzten Überarbeitungen der Texte und der Bilder. Es ist schön und spannend zu sehen, wie sich diese spontane Aktion zu einer so umfangreichen Sammlung von unterschiedlichsten Personen und Sichtweisen entwickelt hat und wie sie zunehmend auf Interesse stösst. Unsere Idee, die Serie zu gegebener Zeit in einem Buch und in einer Ausstellung zu veröffentlichen, werden wir in den kommenden Wochen und Monaten weiterverfolgen.

Welchen Song stimmen Sie am Fenster an?
Lisa: «Guten Tag» von Wir sind Helden.
Remo: «San Francisco» von Maxime Le Forestier. Dieser Song erinnert mich wehmütig an die verschobene Burgund-Reise mit meinen Kollegen.

Was tun Sie auf dem Balkon?
Eigentlich so ziemlich alles ausser schlafen, kochen und Wäsche waschen.

www.ubezio.com

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