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Stark und Valsecchi in ihrer Soft-Quarantäne.© ZVG

Grüsse aus dem Lockdown

Notgedrungen sitzen viele Kunstschaffende wegen des Lockdowns ohne Arbeit zu Hause fest. In der neuen Rubrik «Grüsse aus dem Lockdown» stellen wir ihre Projekte vor, die in diesem Rahmen entstanden sind.

Das Schauspieler-Ehepaar Milva Stark, Ensemblemitglied von Konzert Theater Bern, und Diego Valsecchi, tätig in der Freien Szene, haben den Pod­cast «Neulich bei Schauspielers» gemacht. Schon vor dem Lockdown sassen sie zu Hause – ihre Kinderärztin war mit dem Coronavirus infiziert. Die beiden erzählen zynisch, besorgt, aber auch mal hämisch aus der Soft-Quarantäne. Dabei analysieren sie den Schweizer Klopapier-Stress, Bioge­müse-Gehamster der Länggässler, Post-Quarantäne-Scheidungsraten in China und machen Schleichwerbung für Feldschlösschen – um ihre Lohnausfälle zu kompensieren.

Was tun, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt?
Online-Partys feiern, Obstkuchen backen, telefonieren, tanzen, träumen, Podcasts starten oder Bücher schreiben, Helm aufsetzen oder die Decke himmelblau anmalen …

Welches Projekt kommt voran?
Die Neuinszenierung des Stückes «Geschlossene Gesellschaft» von Jean-Paul Sartre.

Welchen Song stimmen Sie am Fenster an?
«Stayin’ Alive» von den Bee Gees oder «Take Me Home, Country Roads» von John Denver.

Was tun Sie auf dem Balkon?
Also erst mal müsste man ihn putzen. Dann müsste man ihn bepflanzen. Das geht jedoch nicht, da man derzeit nix ausser Lebensmittel kaufen kann. Deshalb geh’n wir erst mal in den Keller.

«Neulich bei Schauspielers…» ist auf Spotify, Google Podcasts, Apple Podcasts und Podigee zu finden.

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