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Mensch trifft auf Maschine: im StattLand-Rundgang «Kosmos Kommunikation».© ZVG
Treffpunkt: Haupteingang Poststelle Bern PostParc

Eine On-Off-Beziehung

Der Rundgang «Kosmos Kommunikation – Das Experiment läuft!» von StattLand erläutert Berns Bedeutung für die internationale Kommunikation.

Im Leinensack aus Bangladesch bewegt sich etwas. Eine Frau in silbrig-schwarzem Anzug steht mit abgehackten Bewegungen auf und begrüsst die Zuschauerinnen und Zuschauer mit einem künstlichen Lächeln, das ein wenig an einen Horrorfilm erinnert. Das sei Algori, eine humanoide Kommunikationsmaschine, stellt Rundgangsleiter Reto Boschung seine Begleitung (Katharina Lienhard) vor. Der StattLand-Rundgang «Kosmos Kommunikation», in dem es um die Geschichte der Kommunika­tion, die Rolle Berns dabei und menschliches Kommunikationsverhalten geht, sei auch ein Test für den Roboter, ob dieser sich als Rundgangsleiter eigne. «Ich finde das halbtoll», gibt Boschung zu.

Big Data gibt Streit

Bei den ersten Zwischenstopps zeigt sich allerdings, dass er vorerst nicht um seinen Job zu fürchten hat. Als es beim Hirschengraben um Massenmedien und die Zeitung «Der Bund» geht, läuft Algori davon, um einen Hotspot zu suchen. Wie vor der Erfindung des Internets global kommuniziert wurde, erfährt man beim Weltpostdenkmal auf der Kleinen Schanze und auf der Bundesterrasse, von der aus die ehemalige Telegrafenwerkstätte zu sehen ist.

Vom «viktorianischen Internet» der Telegrafie geht es zurück ins Jetzt. Inzwischen haben Boschung und Algori sogar schon gemeinsam vorgetragen. Beim Thema Big Data gerät der Roboter jedoch ausser Kontrolle. Die Beziehung Mensch – Maschine, das zeigt der Rundgang nicht zuletzt, ist noch nicht ausdiskutiert.

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