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Johannes Dullin und Christine Hasler stellen sich den wilden Tieren. © NMBE/Schäublin
Naturhistorisches Museum, Bern

Der Taubenflüsterer

Johannes Dullin ist ein Meister des Nonsens. In «Dullins Tiershow» im Naturhistorischen Museum begibt er sich ins Tierreich und rückt eine gefiederte graue Maus ins Zentrum. Mit einer Eule aus Ton im Arm und einem bemerkenswerten Repertoire im Nachahmen von Tiergeräuschen bewirbt der in Bern lebende Komiker
Johannes Dullin («Komm und bring einen Freund mit!») die neue Veranstaltungsreihe im Naturhistorischen Museum. In «Dullins Tiershow», die, wie der Gastgeber ausdrücklich und mit einem vielsagenden Blick betont, nichts für Kinder sei, wird in jeder Folge ein anderes Tier auf Herz und Nieren geprüft. Aber nicht etwa die Eule, sondern die gurrende Taube steht in der ersten Ausgabe im Fokus.

In der als «schwer wissenschaftlich und aufreizend leichtfüssig» beschriebenen Show stehen dem Performer mit einer Vorliebe für Nonsens, die Musikern Christina Hasler von Lia Sells Fish, mit einer Vorliebe für den grossen Auftritt, und der Illustrator Kleon Medugorac, mit einer Vorliebe für überdrehte Bilder, zur Seite. Der mausgraue und oft als wandelnder Infektionsherd verschriene Vogel wird dabei von allen Seiten beleuchtet und in der freien Wildbahn sowie in der Populärkultur verortet. In den nächsten Folgen wird Dullin zum Reh- respektive Schweineflüsterer.

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