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Hat sich reingekniet ins Thema Stadtflucht: Fehmi Taner.© ZVG
Café Kairo, Bern

Fehmi Taner «bi de Lüt»

Cottagecore im Kairo: Das neue Programm «Dörfer zum Vergessen» des Spoken-Word-Künstlers handelt vom Reiz der Dorfbeiz. 

Stadtflucht ist seit Corona im Trend, die Pandemie hat der totgeglaubten Provinz zu ganz neuem Ruhm verholfen – als Naherholungsgebiet für gestresste Stadtmenschen. Auch der Berner Spoken-Word-Artist Fehmi Taner, akut von Liebeskummer geplagt, versprach sich von Landluft und Landleuten Linderung. Kurzerhand packte er seinen Daybag und setzte sich in Regionalzüge und ins Postauto. Ziel: Dorfbeizen und Endstationen.

Sein neues Programm «Dörfer zum Vergessen» handelt von den Begegnungen und Beobachtungen seines Kuraufenthaltes auf dem Land. So verschrieb er sich einen Nachmittag im Outlet-Center von Murgenthal, trank aber auch ein Bier mit der Damen-Landhockey-Mannschaft von Wildhaus – in einer Pop-up-Bar inmitten der Toggenburger Hügel. Der Abend im Kairo-Keller dürfte skurril-lustig werden, böse aber nicht. «Ich beschreibe das Land, anders als ‹SRF bi de Lüt›, aus der Distanz – aber ganz ohne Häme.» Schliesslich, sagt Fehmi Taner, sei er selber eigentlich ein Landei.

Café Kairo, Bern
Premiere: Do., 17.6., 20.30 Uhr (ausverkauft)
Zusatzvorstellung: 
Mi., 16.6., 20.30 Uhr

www.cafe-kairo.ch

 

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