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Lea Schlenker, Sarah Altenaichinger, Mia Ackermann und Fine Degen (v.l.n.r.) gründeten das Kollektiv Kitzeln.© ZVG
Café Kairo, Bern

Balance für die Bühne

Das Kollektiv Kitzeln veranstaltet Lesebühnen mit dem Ziel, Poesie, Geschichten und Spoken Word von FINTA-Personen ins Rampenlicht zu rücken. Für die erste Ausgabe laden sie die Wortkünstlerin Olga Lakritz und die Musikerin Hanï ein.

Weiblich gelesene Personen sind auf Schweizer Bühnen noch immer untervertreten, auch in der Literatur. Laut einer Studie der Universität Basel und von Pro Helvetia setzen sich die Auftretenden auf Lesebühnen aus 44 Prozent Frauen und 56 Prozent Männern zusammen. Diesem Ungleichgewicht will das Anfang Jahr gegründete Kollektiv Kitzeln zu Leibe rücken: Die vier Autor*innen Mia Ackermann, Sarah Altenaichinger, Fine Degen und Lea Schlenker stellen mit ihrer Veranstaltungsreihe «Kitzeln – Bühne, Brüste, Backstein» weibliche, inter- und non-binäre, trans und agender Künstler*innen ins Rampenlicht. Dabei sollen sich die Texte nicht allein um Identitäten und Zugehörigkeiten drehen. Vielmehr gehe es um literarische Vielfalt.

Feminismus und Fernweh

Die Eröffnungsausgabe der feministischen Lesebühne findet im Café Kairo statt. Was genau auf dem Programm steht, wollen die Beteiligten nicht verraten. Nur soviel: Neben Repertoiretexten des Kollektivs gibt es eine Performance der ehemaligen Poetry-Slam-Schweizermeisterin, Spoken-Word-Künstlerin und Autorin Olga Lakritz. Dazu bringt Hannah-Sophia Reinhard alias Hanï mit Gitarrenklängen und Gesang sanfte, träumerische Melodien mit. Ihre Songs handeln von Fernweh, Weltschmerz und Liebe.

Ab nächstem Jahr soll es dann regelmässig Leseveranstaltungen zu verschiedenen Themen in der Buchhandlung Stauffacher geben.

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