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Die Saxofonistin (ganz links) mit ihrer Band Cuban-Jazz-Band Maqueque. © ZVG
Diverse Orte, Bern

Zwischen Tradition und Fusion

In Bern trifft sich während zehn Wochen die Crème de la Crème der internationalen Jazzszene. Am 44. Internationalen Jazzfestival Bern gibt es traditionellen Blues, R ’n’ B, Funk, Soul, Swing und Latin in allen Ausprägungen.

Veranstaltungsdaten

DI 26.03.2019 19.30
MI 27.03.2019 22.00
DO 28.03.2019 19.30
FR 29.03.2019 22.00
SA 30.03.2019 19.30

 

Er ist 82 Jahre alt und gibt noch immer den Ton an, spielt fast jeden Abend. Vergangenen Dezember erschien sein neuestes Album. Eine reine SalsaNummer. Eddie Palmieri, Band­leader, Pianist und Komponist, verflicht traditionellen Jazz mit afro-kubanischen und lateinamerikanischen Rhythmen. Aufgewachsen in Spanish Harlem als Sohn puerto-ricanischer Eltern kombiniert er so seine zwei Heimaten. Der kleine Mann mit dem grossen Lachen und der mitreissenden Energie geht seit über 60 Jahren innovativ an die Musik heran und bleibt doch dem klassischen Jazz treu. So zählt er mit seinem Afro-Caribbean-Jazz-Sextet zu den diesjährigen Höhepunkten am Internationalen Jazzfestival Bern.

120 Musiker werden während 10 Wochen in Bern gastieren. In Club­athmosphäre bringt das Festival den traditionellen Jazz in seine ursprüngliche Umgebung: Weg von den gros­sen Hallen, zurück in die Jazzclubs, wo er entstanden ist und sich Spielende und Publikum nah sind.

Sanft in den Vordergrund

Auch die kanadische Flötistin und Saxofonistin Jane Bunnett bringt wie Palmieri ein Sextett auf die Bühne: Ihre Band Maqueque startete vor fünf Jahren als Projekt, um junge kubanische Musikerinnen zusammen zu bringen. Heute zählt die reine Frauentruppe zum Feurigsten und gleichzeitig Feinfühligsten, was der nordamerikanische Afro-Jazz zurzeit zu bieten hat. So rückt Bunnett mit ihren Mitstreiterinnen die kubanische Kultur sanft in den Vordergrund.

Ein Heimspiel hat das Swiss Jazz Orchestra. Gemeinsam mit einem der grössten Pioniere des Gegenwartsjazz, Donny McCaslin, wird die Schweizer Big Band neue Klänge auf die Bühne bringen. McCaslin erlangte weite Bekanntheit über die Jazzwelt hinaus als Saxofonist auf David Bowies letztem Album «Blackstar». Doch ihn darauf zu beschränken würde ihm nicht gerecht. Der Amerikaner verbindet groovigen Funk mit elektronischen Beats, macht Ausflüge in die Welt des (Indie-)Rocks und findet sich in sphärischen Klängen und im experimentellen Jazz wieder. Was er mit der grossen Jazz-Formation, die jeden Montag im Bierhübeli spielt, auf die Bühne bringt, bleibt wohl bis zuletzt eine Überraschung.

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