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«Ich bin nicht cool genug für Trap», sagte Marius Bear in einem Interview. © Rob Lewis
Bierhübeli, Bern

Unrasierter Pop

Marius Bear ist einer der aufstrebenden Sterne im Schweizer Musikzirkus. Der Appenzeller mit der 
bluesig-erdigen Stimme spielt im Bierhübeli. Der 26-jährige Marius Bear ist auf der Überholspur: 2018 wurde er zum «SRF 3 Best Talent» gekürt und räumte den «Swiss Music Award» in der Kategorie «Best Talent 2019» ab, im Kaufleuten spielte er vor ausverkauften Reihen. Aufgewachsen im Appenzell, zog Bear 2017 nach London, übte sich als Strassenmusiker und absolvierte dort sein Musikstudium.

Von den Medien als «Schweizer Joe Cocker» angepriesen, fällt Bear in Interviews sofort durch seine sympathisch-bodenständige Art auf, die er trotz des Erfolgs beibehalten hat. So sagte er etwa zum «Tagblatt Ostschweiz»: «Ich mach meine Balladen und mein Durchschnittspublikum ist 35 und weiblich. Ich bin nicht cool genug für Trap. Aber das bin ich!»

Mit seiner erdigen, rauchigen Blues-Stimme, mit der er oft von Herzschmerz singt («Who heals me when you go?») und seinem aktuellen Album «Not Loud Enough», das klingt wie unrasierter Pop, kommt Bear ins Bierhübeli.

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