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Die Rock’n’Roll-Frau Caroline Rose tritt mit extravaganter Attitüde auf.© ZVG
Café Kairo, Bern

Knallrot und aufdringlich

Schräg, politisch und unverblümt: Die New Yorker Song­writerin Caroline Rose trifft den Nerv der Zeit. Sie tritt neben den Honshu Wolves, dem Volca Massaker Orchester und anderen am 20. Gartenfestival des Cafés Kairo auf.

Düstere Texte, die von Frauenfeindlichkeit, Tod, Selbstzweifel, Gier und Kapitalismus handeln, verpackt Caroline Rose auf ihrem neuen Album ­«Loner» in frechen und überdrehten, beinahe aufdringlichen Rock’n’Roll und würzt das Ganze mit verqueren Orgelriffs. Den Grossteil des Albums – das Schreiben der Texte, das Produzieren, das Abmischen und die ganze Ausstattung – hat sie selbst gemacht.

 

Selbstironie und Spott

Die New Yorkerin, die sich ausschliesslich in knalligem Rot kleidet, trifft mit ihren unverblümten Texten und den überkandidelten, extravagant ausgestatteten Musikvideos den Nerv der Zeit und nimmt sich dabei gern selbst auf die Schippe. «All you got to do is put on this little bikini and dance», singt Rose im Musikvideo des Stücks «Bikini», verkleidet wie ein schmieriger Fernsehmoderator aus den 50er-Jahren.

Wölfe und Prinzessin

An der 20. Ausgabe des Gartenfestivals im Café Kairo spielen auch das avantgardistisch-poetische Duo Fitzgerald und Rimini, die Honshu ­Wolves aus Bern, Petra und der Wolf aus Wien, das Volca Massaker Orchester und die Pussywarmers. Für die DJ-Sets zuständig sind HeideeJ, Princess P und Dubokaj.

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