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Experimentieren furchtlos mit anderen Stilen: Hello Truffle.© Patrick Burge
BeJazz Club in den Vidmarhallen, Liebefeld

In keine Schublade

Knifflige Rhythmen und Stilvielfalt zeichnen das Berner Quartett Hello Truffle aus. Mit ihrem Zweitlingswerk «Malen nach Mahler» eröffnen sie die Saison der Reihe BeJazz in den Vidmarhallen.

Ein Genre, in das sich Hello Truffle nicht getrauen, kann sich die Musikjournalistin nicht ausdenken. Die vierköpfige Band aus Bern scheut sich wie bereits auf ihrem Debüt «Streifzug» (2013) auch auf der Nachfolgeplatte nicht davor, Jazz mit anderen Stilen zu mischen. Die ausgefeilten Harmonien und kniffligen Rhythmen hinter den Liedern auf «Malen nach Mahler» klingen trotzdem ungezwungen.

Erfrischend

Ungern greift man bei einer nicht klischeebehafteten Band wie Hello Truffle auf solche zurück, aber die vier harmonieren eben doch ausgezeichnet miteinander. Die Tatsache, dass Sa­xofonist Matthias Wenger, Gitarrist Nick Perrin, Bassist Philipp Moll und Schlagzeuger Christopher Steiner ihre musikalischen Wurzeln in unterschiedlichen Bereichen haben, kommt in diesem Fall gelegen. So sind Hello Truffle erfrischend unkategorisierbar. An der Plattentaufe bei BeJazz unterstützt sie Kenny Niggli am Keyboard.

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