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Er spielt und kopmoniert für Ilja, sein Soloprojekt Howald und das Dimitri Howald Trio – auch spielt er in drei anderen Formationen.© Sara Rojo Redux

Im musikalischen Kreislauf

Der Berner Gitarrist Dimitri Howald veröffentlich mit seiner Combo Ilja das zweite Album «Spiritual Cycle» – es bietet Klangschichten und Tonwanderungen.

Ganz zu Beginn setzen die Töne des Klaviers einen Fuss vor den Anderen. Die Klänge des Saxofons schlängeln sich durch die Gegend und hüpfen, die der Gitarre schlendern, die des Basses schreiten. Die Beats des Schlagzeugs sind Wegbereiter. In etwa so könnte man beschreiben, wie Dimitri Howald in «Blue Layers» die klanglichen Schichten übereinanderlegt, um sie im Verlauf des Stücks umzuschichten und neu zu stapeln. «Blue Layers» ist das Eröffnungsstück des zweiten Albums von Howalds Combo Ilja, «Spiritual Cycle». Das Album hätte im Januar im BeJazz Club getauft werden sollen. Bis ein Livekonzert möglich ist, kann man die einzelnen Klänge und Töne auf der CD oder digital nachhallen hören und fühlen. Eine Version auf Vinyl ist ebenfalls geplant.

Symbol des Moments

Nach «Tundra» geht der Berner Jazzgitarrist und Komponist Howald mit Michael Gilsenan (Tenorsaxofon), Tom Millar (Klavier), Jérémie Krüttli (Kontrabass) und Tobias Schmid (Schlagzeug) im Kreis. Nicht inhaltlich oder musikalisch, sondern ideell. Das Cover des Albums zeigt einen mit schwarzer Tusche gemalten Kreis, dessen Farbe nach innen zerfliesst. Eine Allegorie auf den Jazz mit seinem improvisatorischen, ausufernden Charakter? Nein. Laut Howald ist das Bild der Japanerin Moe Renfer eine Anlehnung an das japanische Enso­-Symbol. Es steht für Erleuchtung, die Leere und ist Ausdruck des Moments – passend: Das Lied «Spiritual Cycle» zum Beispiel, klingt nämlich wie ein sich ständig verdichtender musikalischer Kreislauf.

CD bestellen oder Album herunterladen:
www.dimitrihowald.ch
www.bejazz.ch

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