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Laraaji verknüpft repetitive Zitherklänge mit Ambientbeats und Hinduklängen zu einem transzendentalen Ganzen.© Nathan Perkel obo Record Culture Magazine
Dampfzentrale, Bern

Harmonisches Dröhnen

Der amerikanische Mystiker Laraaji erschafft in Zusammenarbeit mit dem Associated Artist Merz ein sakrales Konzert­ereignis in der Dampfzentrale. Seine Lieder tragen Titel wie «I Am Sky», «Meditation 1» und «Harmonica Drone»: Der New Yorker Edward Lewis Gordon komponiert als Laraaji Musik, die in einer von Streamingdiensten kuratierten Abspielliste namens «Namaste Vibes» landen könnte, dort aber als qualitativ hochwertig auffallen würde. Unter anderem mit Kalimba, Mundharmonika und elektronisch verstärkter Zither hat er sich eine experimentelle Form von repetitiver Musik ertüftelt.

Entdeckt hat ihn der Brite Brian Eno, der 1978 mit dem Werk «Music for Airports» einen Meilenstein der elektronischen Musik gesetzt hat. Eno bat Laraaji damals, für eine Ambient-Serie ein Album aufzunehmen. Seither hat er weitere Werke veröffentlicht, das letzte dieses Jahr.

Gemeinsam mit dem britischen Musiker Merz, Associated Artist der Dampfzentrale, kreiert er einen «Monastic Gig», der den friedlichen inneren Zustand vertont, losgelöst von religiösen Dogmen.

 

 

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