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Sie singt mit einem Stimmumfang von Mutter Erde bis Engel.© ZVG
Aula im Progr, Bern

Frisch von der Leber weg

Das Volksmusik-Original Miss Helvetia tritt mit dem Akkordeonisten Adamo Häller in der Reihe «Das Lied» auf. Sie spielen beherzte, aus dem Alltag gegriffene Lieder.

«Beim Jodeln soll die Kopfstimme wie ein Engel, und die Bruststimme wie Mutter Erde klingen», sagt die Unterhaltungskünstlerin Barbara Klossner alias Miss Helvetia über die charakte­ristischen Klangfarben des Jodelns. «Hemmungen sind da absolut fehl am Platz», fügt sie an. So frisch von der Leber weg wie sie singt, erzählt Klossner auch aus ihrem Leben. Etwa, wie der Grossvater bei ihrer Geburt mit einer Selbstverständlichkeit gesagt haben soll: «Ah, schon wieder eine Jodlerin». Oder von ihrer Diem­tigtaler Heimat und herzhaftem Essen. Dabei fallen Worte wie «heimelig», «ghüehner­huutet» oder «bödele».

Traditionsverbunden

Ja, Miss Helvetia ist eine währschafte Berner Oberländerin. In ihren selbst geschriebenen Liedern geht es um die kleinen und grossen Dinge des Alltags; um Momente, in denen man «uf ds Füdli gheit», ums «Gluggsi», den «Fyrabe» oder das Putzen.

Ihre Authentizität und Verbundenheit mit der Schweizer Tradition kommen gut an: Ihr Debütalbum «E Guete – Bon appétit» erreichte letztes Jahr Platz eins der Schweizer Hitparade. Dabei sind Stücke wie «Ängeli im Schnee» oder «Schnuderwibli» eher lüpfigen Charakters, während «Danke» oder «Heb dr Sorg» sinnlich-beherzt daherkommen. Im Duo mit dem Akkordeonisten Adamo Häller eröffent die Entertainerin nun die neue Saison der Berner Konzertreihe «Das Lied». Unplugged. So richtig urchig halt.

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