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Mal traurig und schwer, dann wieder hoffnungsvoll und leicht: Modus Quartet.© ZVG
Café Fleuri, Bern

Flexible Melancholie

BeJazz gastiert mit dem Modus Quartet im Café Fleuri. Die Formation um den Perkussionisten Omri Hason präsentiert «Facing East» – World Jazz mit orientalischer Note.

Die Mischung aus unterschiedlichen weltmusikalischen Strängen ist die Quintessenz des Modus Quartet. Und sie ist auch das Markenzeichen des Perkussionisten Omri Hason, der in seinen zahlreichen Projekten immer wieder die musikalischen Traditionen unterschiedlicher Kontinente zu vereinen sucht – so etwa auch mit dem Trio JMO, das traditionellen Klängen des afrikanischen Kontinents nachspürt.Beim Modus Quartet führt die Reise nach Osten, wie der Titel des jüngsten Albums, «Facing East», verrät.

 

Himmelsrichtung: Osten

Zusammen mit dem Kontrabassisten Lorenz Beyeler bildet Hason die Konstante des Quartetts, das je mit wechselnden Musikerinnen und Musikern, aber auch Instrumenten auftritt. Am BeJazz-Konzert im Café Fleuri stehen der Jazzharfenist Park Stickney und die syrisch-armenische Sängerin Houry Dora Apartian Hason und Beyeler zur Seite .

Leichte Schwermut

In «Al Ayloughs», das auch auf «Facing East» zu hören ist, produzieren die vier unverwechselbare jazzige Klänge, in denen sich der Gesang von Houry Dora Apartian zu einem «Levant World Jazz» oder «Oriental Jazz» verdichtet. Ihre leicht melancholische Stimme wird vom federnden Bass Beyelers und den beschwingten Harfenklängen von Stickney aufgehellt. Die Harfe, die anderswo schnell untergeht, ist präsent, nicht selten erinnert ihr Klang an eine elektrische Gitarre, jedoch ist sie zurückhaltender und stimmungsvoller. Die Musik reagiert schnell auf die unterschiedlichen Stimmungen, die der Gesang heranträgt. So klingt sie mal hoffnungsvoll und leicht, dann wieder traurig und schwer – stets flexibel und poetisch. 

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