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Muthoni Drummer Queen ruft zur Selbstermächtigung auf.© ZVG
Turnhalle im Progr, Bern

Feminismus und Beats

Die kenianische Sängerin und Rapperin Muthoni Drummer Queen tritt bei Bee-flat mit dem Album «She» auf. Sie vereint feministische Statements mit Dancehall und Hip-Hop. Zweifelsohne handelt es sich beim Album «She» von Muthoni Drummer Queen um ein Konzeptalbum – auch wenn sich erst nach der Aufnahme der ersten paar Songs abgezeichnet habe, dass es sich um selbstermächtigte und selbstliebende Frauen drehen soll, wie sie in einem Interview betonte. Es ist das zweite Album, das die Kenianerin mit dem Schweizer Produzentenduo GR! & Hook aufgenommen hat. Im Song «Suzie Noma» geht es um eine Freundin der Sängerin, die sich selbstständig macht. Darin feiert Muthoni Ndonga a.k.a. Muthoni Drummer Queen afrikanische Frauen, die sich selber und gemeinschaftlich etwas aufbauen und so ihre Unabhängigkeit sichern. Mit dem Song verschuf sie sich im letzten Jahr auf dem Sound­track des Films «Rafiki» Gehör, der von zwei jungen Frauen handelt, die sich in Nairobi verlieben.

Queen? Drummer Queen!

Das Resultat ist eine Platte, die sich irgendwo zwischen Hip-Hop, Dancehall, R’n’B und Soul bewegt. Extrem harte Beats treiben die Tanzbarkeit ans Maximum und machen ihrem Künstlernamen alle Ehre. Die Stücke «Million Voice» oder «Kenyan Message» erinnern an die Rapperin M.I.A., «Lover» wiederum erinnert an den Sprechgesang von Beyoncé im Stück «Run The World».

Eigenständigkeit erlangt Muthoni Drummer Queen mit feministischen Texten und dem Wechsel zwischen Rap und Gesang. Nicht zuletzt bieten die performativen Live­auftritte der Band um die Sängerin mit ausgefallenen Kostümen und Choreografien üppige Unterhaltung mit Inhalt.

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