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«Spring bevor du fällst»: Buntspecht bringen Wiener Witz ins ISC.© ZVG
ISC Club, Bern

Das kann heiter werden

Pop, Jazz, Klezmer, Gipsy: Buntspechts Musik überbordet und überrascht. Beim Besuch der Wiener im ISC werden die Füsse nicht still stehen.

Bereits mit seinem ersten Album «Großteils Kleinigkeiten» liess das Wiener Sextett 2018 aufhorchen. Mit dem zweiten, «Draußen im Kopf», schaffte es Buntspecht 2019 in die Top 10 der österreichischen Albumcharts und noch im gleichen Jahr veröffentlichten die sechs schon das dritte, «Wer jagt mich wenn ich hungrig bin». Das vierte Album entstand nun während der Pandemie. Wie ist es möglich, innerhalb so kurzer Zeit so viel Musik zu schreiben?

Schöne Sätze

Für ihre Musik schöpfen sie aus ihrem gemeinsamen Spielen. Diese spontane Herangehensweise, ihre Hingabe und auch ihr Verschmelzen mit der Musik hört man auch in ihren Songs. Neben dem Stilmix aus Pop, Klezmer, Jazz und Gipsy-Sound stechen auch die Texte von Buntspecht hervor. Zwar wird nicht in allen Liedern eine stringente Geschichte erzählt, aber schöne Sätze finden sich in allen. Gesungen meistens von Lukas Klein, dessen unverkennbare, androgyne Stimme den Songs den nötigen Charakter verleiht.

Energie der Naivität

So unterschiedlich die Alben musikalisch sind, die Musik von Buntspecht zeichnet sich durch eine Unbeschwertheit aus. Sie kommt von einer positiven Naivität, mit der die Band an das Leben herangeht. So spiegelt auch der Titel des neuesten Albums eine lebensbejahende Leichtigkeit: «Spring bevor du fällst» – ein Satz, der Redewendung werden könnte. Und ein Lied, zu dem man tanzen sollte, wenn Buntspecht ins ISC kommen.

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