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Frisch und farbenfroh: Les Passions de l'Ame.© Adrian Moser / Thea Sonderegger
Französische Kirche, Bern

Zum Kern

Les Passions de L'Ame führen mit dem Vokal­ensemble Larynx ver­gessene Barockwerke auf.


Wie huldigt man einem Kaiser? Am besten mit Musik. So glorifizierte etwa der neapolitanische Komponist Angelo Ragazzi den Kaiser Karl VI. mit einer Festmesse. Dazu rührte er mit grosser Kelle an: Pauken, Trompeten und ein Doppelchor sind für dieses Stück vonnöten. Bei Ragazzis «Missa» handelt es sich um selten gespielte Musik. Dieser nimmt sich das Berner Orchester für alte Musik Les Passions de l’Ame gemeinsam mit dem Basler Vokalensemble Larynx unter dem Titel «Fest­messe» an.

Jahrhundertelang schlummerte das Werk Ragazzis, der auch als Geiger der Wiener Hofkapelle amtete, in der österreichischen Nationalbibliothek. Die Bernerin Meret Lüthi, Leiterin von Les Passions de l’Ame, und Jakob Pilgram, Gründer des Vokalensembles Larynx, wollen sich gemeinsam mit ihren Musikern und Sängern und dem Publikum «auf die Suche nach dem Kern des Werkes begeben.» Vor und nach Ragazzis Opus stehen Werke eines Hofkapellmeisters und eines Vizehofkapellmeisters auf dem Programm: Eine Serenade in C-Dur von Johann Joseph Fux und ein Te Deum von Antonio Caldara.

 

 

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