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Kaspar Zehnder dirigiert das 5. Sinfoniekonzert des SOBS.© Sabine_Burger
Kongresshaus Biel

Verreist

Wenn die raue Natur  auch musikalisch inspiriert: Charles Koechlin vertonte bretonische Lieder und Mendelssohn verarbeitete Eindrücke aus Schottland zu einer Sinfonie.

Von der Bretagne ist es übers Meer nur ein grosser Katzensprung nach Grossbritannien. Das 5. Sinfoniekonzert des Sinfonie Orchesters Biel Solothurn (SOBS) «À la recherche de la nature» reist musikalisch an beide Orte. Als Solist spielt der erste Cellist des SOBS Matthias Walpen. Charles Koechlins «Chansons bretonnes» sind inspiriert von bretonischer Folklore. Vom britischen Norden erzählt Felix Mendelssohn Bartholdys «Schottische Sinfonie». Auf einer Reise 1842 verfiel der damals 20-jährige Komponist dem rauen Charme des Landes. Begeistert schrieb er über eine Kappellenruine: «Gras und Efeu wachsen viel darin, und am zerbrochenen Altar wurde Maria zur Königin von Schottland gekrönt. Es ist alles zerbrochen, morsch und der heitere Himmel scheint hinein. Ich glaube, ich habe heute da den Anfang meiner Schottischen Symphonie gefunden.»

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