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Die Sopranistin Clara Meloni interessiert sich dafür, was beim Singen «im Innern» passiert.© Rebecca Meier
Stadtkirche Burgdorf

Teil von etwas Grösserem

Am Konzert des Konzertchors Burgdorf und der Cappella Burgdorf in der Stadtkirche erklingen geistliche Werke von John Rutter und Songs von George Gershwin. Solistin ist die Sopranistin Clara Meloni.

«Das Best-Case-Szenario auf einer Bühne ist, wenn ich mich selbst vergessen und gänzlich mit der Musik verschmelzen kann», sagt die italienisch-schweizerische Sopranistin Clara Meloni. Damit dieser Fall aber überhaupt eintritt, braucht es vorgängig sowohl eine intensive Auseinandersetzung mit dem Werk als auch eine solide Gesangstechnik. «Um genau zu wissen, was beim Singen im Innern passiert, lese ich viele Bücher über die Anatomie des Stimmapparates, das Atemsystem sowie Literatur über Phoniatrie und Logopädie», sagt die Sängerin.

Klare Harmonien

Zurzeit bereitet sich Meloni auf die Konzerte mit dem Konzertchor Burg­dorf und dem Kammerorchester Cappella Burgdorf unter der Leitung von Hans-Ulrich Fischbacher vor. Auf dem Programm stehen neben Ausschnitten aus George Gershwins Oper «Porgy and Bess» auch geistliche Werke des britischen Komponisten John Rutter: «Te Deum» und «Magnificat». Letzteres handelt von Marias Lobpreisung Gottes nach der Verkündigung der Empfängnis durch den Engel Gabriel. «Das überwältigende Gefühl dieser Jungfrau, diese Freude, Teil von etwas Grösserem zu sein, ist in den klaren Harmonien und zuweilen beschwingten Rhythmen des Magnificats deutlich zu spüren», so Meloni. Einen besonders zarten Moment gibt es im vierten Satz «Et misericordia», wenn der leicht-lyrische Sopran Melonis nach seiner einleitenden Solo-Kantilene mit dem samtweichen Chorklang zusammenfliesst.

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