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Tenor Andries Cloete singt beim Collegium Vocale.© Gerardo Garciacano
Yehudi Menuhin Forum, Bern sowie Französische Kirche Bern

Tänzerische Messe

Mit dem Oratorienchor und dem Collegium Vocale präsentieren gleich zwei Chorensembles die imposante «Misa Criolla» von Ariel Ramírez.

Orchester, Chor und Solist*innen verbinden sich in der «Misa Criolla» zu einer le­bendigen, emotionalen Klangwelt, die südamerikanische Traditionen aus Tanzmusik mit temperamentvollen Rhythmen und Glauben vereint. Die «Kreolische Messe» schlägt eine Brücke zwischen Klassik, Liturgie und Folklore. Das Werk des Argentiniers Ariel Ramírez aus dem Jahr 1964 ist ausserdem eines der ersten, die eine katholische Messe nicht in Latein, sondern in der Muttersprache des Komponisten wiedergeben. Ramírez selbst beschrieb die «Misa Criolla» einst wie folgt: «Ich fühlte, dass ich ein Werk schreiben musste, etwas Tiefes, Religiöses, das das Leben würdigt, das alle Menschen unabhängig von ihren Glaubensrichtungen, von Race, Hautfarbe und Herkunft betrifft.»

A cappella aus Europa und Brasilien

Zur Adventszeit lassen in Bern gleich zwei Chöre das imposante Stück erklingen: Der Oratorienchor präsentiert die «Misa Criolla» gemein­sam mit Stücken weiterer argentinischer Komponisten. Ramírez’ «Navidad Nuestra» beschliesst das Konzert im Yehudi Menuhin Forum. Das Collegium Vocale Bern singt erst Weihnachtsmotetten a cappella aus Europa und Brasilien, vom Frühbarock bis ins Jetzt von Sethus Calvi­sius, Ola Gjeilo, Sergei Rachmaninow und weiteren. Im zweiten Teil bringt der Chor unter der Leitung von Michael Kreis in der Französischen Kirche gemeinsam mit Instrumentalist*innen die tänzerische «Misa Criolla» auf die Bühne. Solisten sind Tenor Andries Cloete und Bariton León Emanuel Moser. 

 

 

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