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Die Gruppe Schicht-En transformiert den Charme von Genua in Bild und Ton. © Michael Arn
Grosse Halle der Reitschule, Bern

Sinfonie der Hafenstädte

Die Stadt als Protagonist: Die Gruppe Schicht-En richtet eine polyphone Auseinandersetzung mit drei Hafenstädten aus. «Linea» ist in der Grossen Halle zu erleben.

Von Genua aus in die Neue Welt: Der amerikanische Komponist und Musiker Fred Frith hat den Klang der italienischen Hafenstadt im Hörstück «Zena» festgehalten. Genua als einen Ort der Erwartung und Verzweiflung für die Reisenden, die auf der Suche nach einer neuen Heimat sind – diese Szenerie hat Frith zur Komposition inspiriert, die in der Grossen Halle uraufgeführt wird. Das Stück ist versehen mit vor Ort gesammeltem Klangmaterial, etwa Aufnahmen von Trallaleros, einem polyphonen, von Männern gesungenen A-cappella-Gesang.

City Symphonies, so heisst ein Filmgenre aus den 20er-Jahren, dessen Protagonist die Grossstadt der Moderne ist. Einer der ersten Filme dieses Genres ist der amerikanische Avantgardefilm «Manhatta» (1921) des Fotografen Paul Strand und des Malers Charles Sheeler. In «Linea» trifft diese New-York-Sinfonie auf live gespielte elektronische Klangpassagen des Bieler Sounddesigners Robert Torche.

Die Produktion «Linea» der Gruppe Schicht-En um Karin Jampen und Adrian Schild lässt die Hafenstädte Amsterdam, Genua und New York in Musik, Film und Projektionen in ihrem ganzen herben und zerzausten Charme aufleben.

 

 

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