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András Schiff vertieft ins Klavierspiel.© ZVG
Kursaal, Bern

Rituelles Seelenbad

András Schiff spielt in der «Meisterzyklus»-Reihe im Kursaal Werke aus den 
«Clavier-Übungen» von Johann Sebastian Bach. «Jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen eine Stunde lang Johann Sebastian Bach zu spielen, ist für mich wie ein rituelles Seelenbad», sagte der ungarische Pianist András Schiff 2010 in einem Videointerview anlässlich des Bachfestes Leipzig. Seine innige Liebe zur Musik des Barockmeisters pflegt er seit Jahrzehnten nicht nur privat, sondern er lässt die Öffentlichkeit durch zahlreiche Bach-Einspielungen und unzählige Bach-Rezitale daran teilhaben.

Ruhe und Besonnenheit

Das «Concerto nach italienischem Gusto» und die «Ouverture nach französischer Art» publizierte Bach 1735 als «Zweyter Theil der Clavier- Übung». Diesen beiden Werken stellt der Tastenkünstler an seinem Rezital in Bern den vierten Teil der «Übungen», die sogenannten «Goldberg-Variationen» (1741), gegenüber. Während die einzelnen Sätze ein abwechslungsreiches Stimmungsspektrum auffächern, durch­­dringt Schiff diese mit seiner charakteristischen Spielhaltung aus Ruhe und Besonnenheit.

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