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Zwischen Barock und Gegenwart: der Konzertchor Rapperswil. © Beat Loosli
Französische Kirche Bern / Kirche Rapperswil BE

Im Kern verbunden

Der Konzertchor Rapperswil widmet sich im November 
je einem Requiem von Händel und Mozart. Das Ensemble 
Le Moment Baroque, das auf historische Instrumente spezialisiert ist, begleitet den Seeländer Chor. Der November gestaltet sich in verschiedenen Religionen als Monat des Gedenkens an die Verstorbenen und wird oft als «Trauermonat» tituliert. Der Konzertchor Rapperswil widmet sich in dieser Zeit des Gedenkens dem Requiem «Funeral Anthem for Queen Caroline» von Georg Friedrich Händel in einer gekürzten Fassung. Das Chorwerk komponierte Händel 1737 im Auftrag von König Georg II. für die verstorbene Königin von Grossbritannien und Irland.

Das zweite Werk im Programm ist das «Requiem in d-Moll» von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahr 1791. Es war das letzte Werk des Komponisten und ist mit dem Werk von Händel verbunden. «Man geht davon aus, dass Mozart das Werk von Händel gekannt hat», sagt der Dirigent des Konzertchors Rapperswil Peter Loosli. «Das erste Thema von Mozarts Requiem ist das exakte Thema des ersten Satzes, des Chorals, von Händel. Der Unterschied gestaltet sich im Rhythmus, den Mozart für sein Werk anders verarbeitet hat.» Die Soli der beiden Werke übernehmen Anja Christina Loosli (Sopran), Anna Nero (Mezzosopran), Niklaus Loosli (Tenor) und Fabrice Hayoz (Bariton).

Historische Begleitung

Der Dirigent und künstlerische Leiter Peter Loosli gründete den Seeländer Chor, der heute rund 60 Sängerinnen und Sänger versammelt, vor 30 Jahren. Das vielseitige Repertoire bewegt sich zwischen Barock und Gegenwart. Zudem arbeitet der Chor oftmals mit professionellen Orchestern zusammen. Das auf historische In­strumente spezialisierte Ensemble Le Moment Baroque begleitet die beiden Konzerte.

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