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Es klingt der Mai beim Berner Symphoniorchester.© Christian Kaufmann
Stadttheater, Bern

Eigentlich für «Clavier»

Das Berner Symphonieorchester interpretiert in der Konzertserie «Maiklänge» Stücke für kleine Formationen.

Sein berühmtestes Werk, die «Goldberg-Variationen», schrieb Johann 
Sebastian Bach eigentlich fürs «Clavier». Also das Cembalo. Die dreissig Aria-Variationen sind eine Herausforderung in Sachen Fingerfertigkeit und Tempo. Bach selber umschrieb sein Werk bescheiden als «zur Gemüths-Ergetzung verfertiget». Das Werk schuf er für seinen Gönner, Graf von Keyserlingk, der sich etwas mit «sanftem» und «munteren Charakter» gegen seine Schlaflosigkeit wünschte. Seinem Hauscembalist, dem Bach-Schüler Johann Gottlieb Goldberg, kam die Aufgabe zu, die Stücke dem Schlaflosen vorzuspielen. Die Variationen wurden erst später für Streicher umgeschrieben. Diese Version interpretieren Mitglieder des Berner Symphonieorchester (BSO), György Zerkula (Violine), Julia Malkova (Viola) und Eva Lüthi (Violoncello). Das BSO präsentiert in der Konzertserie «Maiklänge» Stücke für kleine Formationen – etwa Bassetthörner, Holzbläser und Streicher.

 

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