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Ein Virtuose an Klavier: Ivo Pogorelich. © Bernard Martinez
Zentrum Paul Klee, Bern Promotion

VERSCHOBEN: Chopin, lebenslänglich

Der Pianist Ivo Pogorelich ist eine Art lebender Mythos. In der Reihe «International Piano Series» im Zentrum Paul Klee spielt er Bach, Beethoven, Chopin und Ravel.

Das Label «Genie» wird Männern bekanntlich gerne etwas schneller zugeschrieben als Frauen. Doch wer den Lebenslauf des in Belgrad geborenen Pianisten Ivo Pogorelich auch nur kurz überfliegt, kommt um das Wort kaum herum. Erstmals verleihen wurde ihm das Label von niemand Geringerem als Martha Argerich, die den damals 22-Jährigen 1980 am Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau zum ersten Mal Klavier spielen hörte. Ein Jahr darauf debütierte Pogorelich in der Carnegie Hall in New York, und der Rest, wie man so schön sagt, ist Geschichte. Kurz darauf wurde Pogorelich von der Deutschen Grammophon unter Exklusivvertrag genommen und spielte für das Label zahlreiche klassische Klavierkonzerte von Bach, Beet­hoven, Brahms, Chopin, Rachmaninow und Tschaikowsky ein.

Im Rahmen der International Piano Series spielt Pogorelich, der mittlerweile in Lugano residiert, Johann Sebastian Bachs Englische Suite Nr. 3 in g-Moll, Beethovens Klaviersonate Nr. 11 in B-Dur, und Chopins ausserordentlich wehmütige und romantische Barcarolle in Fis-Dur.

 

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