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Louis Schwizgebel wurde als «ausgelassenes Genie» bezeichnet. © Marco Borggreve
Casino Bern

ABGESAGT: Beethoven-Connection

Der Genfer Pianist Louis Schwizgebel spielt Beethovens 5. Klavierkonzert, den «Emperor», mit dem Berner Symphonie­orchester. Beethovens Musik begleitete das junge Talent von Anfang an.

Angefangen hätte es damit, dass er als 6-Jähriger an einem Geburtstagsfest einen Freund «Für Elise» von Beethoven spielen hörte. Das wollte er auch können. So begann die Laufbahn des heute 32-jährigen Schweizer Pianisten Louis Schwizgebel, wie er in einem Video-Interview sagt. Beethoven, dessen 250. Geburtstag 2020 weltweit gefeiert wird, hat den Genfer auf seinem musikalischen Lebensweg stets begleitet. Während der Ausbildung an der New Yorker Juilliard School hat er mit seinem guten Freund, damaligen Mitbewohner und langjährigen Duopartner, dem Genfer Cellisten Lionel Cottet einen Marathon gespielt: die fünf Cello-Sonaten von Beethoven an einem Stück. An der Leeds International Piano Competition 2012 gewann Schwizgebel 24-jährig den zweiten Preis und schaffte den internationalen Durchbruch mit Beethovens 4. Klavier­konzert. Es folgten neben anderen Aufnahmen für das Label Aparté Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 und 2 mit dem London Philharmonic Orchestra und Lobpreisungen der Presse: «Ein echter Virtuose, ein ausgelassenes junges Genie mit richtigem Tiefgang.» («Fono Forum»)

 

Beethovens Kaiser

Und im Jubiläumsjahr? Da macht sich Schwizgebel an den Kaiser, also das auf Englisch als «Emperor» bezeichnete Klavierkonzert Nr. 5 in Es-Dur von 1809. Am 8. Symphoniekonzert von Konzert Theater Bern wird im Casino zudem Tschaikowksis Symphonie Nr. 5 in e-Moll gespielt. Das Dirigat hat der venezolanische Domingo Hindoyan inne, er ersetzt Long Yu aus China.

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