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Avi Avital und Omer Klein beginnen bei Bach. Wo das hinführt, das zeigt das Konzert.© ZVG
Casino Bern

Aus Bachs Schwermut heraus

Im Casino Bern treten zwei der derzeit umtriebigsten israelischen Musiker miteinander auf: Avi Avital an der Mandoline und der Pianist Omer Klein. Bachs Partita 
Nr. 2 dient ihnen als Ausgangspunkt.

Ihr Hals ist schlank und kurz. Gestimmt ist sie wie eine Violine und schon im Barock wurde für sie komponiert: die Mandoline. Der israelische Musiker Avi Avital spielt sie so virtuos, dass er dem Zupfinstrument zu neuer Popularität verhalf.

Grammy-Nomination für Mandoline

Im Jahr 2011 wurde er für einen Grammy in der Kategorie «Beste Solo­instrument-Darbietung mit Orchester» nominiert, womit er der erste 
seines Fachs war. 1978 geboren, interpretiert er auf der Mandoline Werke von Klassik, Jazz bis hin zu traditioneller israelischer Musik. An seiner Seite tritt im Casino der Jazzpianist Omer Klein auf, der die orientalische Klang­ästhetik gewitzt mit musikalischen Elementen weiterer Genres verbindet. Bachs Violinensolo «Partita Nr. 2», für das es eine Mandolinenbearbeitung gibt, dient den beiden als Ausgangslage. Was danach passiert? Man weiss es nicht. Diese Männer haben sich keinem Stil verschrieben. Umso überraschender dürfte werden, was sie aus Bachs Schwermut heraus kreieren.

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