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Er stellt seine Fingerfertigkeit unter Beweis: Der Pianist Dmytro Choni.© Anna Logachova
Kursaal, Bern

Amuse-Oreille

Im Vorfeld des Festivals Interlaken Classics findet zum 12. Mal der internationale «Prix du Piano Bern» statt. Vier vielversprechende Pianistinnen und Pianisten werben am Flügel um die Gunst des Publikums. «Das wohltemperierte Klavier», eine Sammlung an Präludien und Fugen, komponierte Johann Sebastian Bach in erster Linie «zum Nutzen und Gebrauch der lehrbegierigen musicalischen Jugend», wie er 1722 auf das Titelblatt des Manuskripts schrieb. Die Stücke dieses fingertechnischen Standardwerks werden jedoch längst nicht mehr nur im kleinen Kämmerlein geübt, sondern auch im grossen Stil von professionellen Pianisten in Konzertsälen dargeboten.

Ausstrahlung und Talent

So auch am diesjährigen Klavierwettbewerb «Prix du Piano Bern»: Die vier jungen Teilnehmenden, Dmytro Choni (Ukraine), Peng Lin (China), Alexandra Sikorskaya (Russland) und Joon Yoon (Korea), eröffnen ihren Auftritt im Kursaal Bern je mit einem Präludium aus dieser Reihe. Nach diesem obligaten Barockhäppchen geht es dann querfeldein durch virtuose Klavier­literatur. In kurzen, prägnanten Stücken (unter anderem von Rachmaninow, Chopin oder Schumann) stellen die zwei Pianistinnen und zwei Pianisten ihre Musikalität und Fingerfertigkeit unter Beweis. Auch Charme und Ausstrahlung spielen eine Rolle, denn am Ende bestimmt das Publikum durch ein Voting, wer den Sieg und das Preisgeld mit nach Hause nehmen darf.

Das Konzert ist ein Amuse-Oreille des Festivals Interlaken Classics, welches Ende Monat stattfindet und auf Nachwuchsformationen und -interpreten setzt.

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