mitgliederwerden grey iconMitglied werden
Archiv
Dieses Feld produziert Solarkraft für 10 000 Menschen in Deutschland. © W-Film
Cinématte, Bern

Veränderung ist möglich

«Climate Warriors», Klimakämpferinnen und -kämpfer, braucht es überall – und es gibt deren viele, wie der gleichnamige Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner deutlich aufzeigt.

Gebetsmühlenartig leiert Trump von «sauberer Kohle». Rhetorisch gesehen ist das ein Oxymoron, ein innerer Widerspruch. Doch Trump trompetet es hinaus, bis sie es glauben: Wir steigen aus dem Pariser Klimaabkommen aus und produzieren dennoch saubere Kohle, Luft, Wasser und Jobs. Womit? Mit Öl, Erdgas, sauberer Kohle und Schiefergas.

Der deutsche Dokumentarfilmer Carl-A. Fechner («Power to Change») begleitet in seinem neusten Film die Bewegung der «Climate Warriors» in den USA und Deutschland. Dabei beleuchtet er vom Sit-in über Solarenergie, Frachtverkehr mit Windkraft, zu Heizmaterial pelletiertem Stroh, Batteriespeichern, Betonrecycling bis zum Stromsparhelfer sehr viele Ideen. Und es wird auch klar, dass eine Verkehrswende ohne Energiewende – und umgekehrt – nicht zu schaffen ist.

Die Fülle der im Film aufgegriffenen Argumente steht teilweise etwas in Konkurrenz zu inhaltlichen Vertiefungen. Dennoch bleibt die zentrale Aussage klar: Fossile Energie ist nicht sauber, und erneuerbare Energie schafft sogar noch mehr Arbeitsplätze.

Events zu diesem Artikel

Keine Veranstaltungen

Anmeldung Newsletter

Wetter in Bern

laden