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Der Blick aus der Kellerwohnung hoch ins Leben ist symbolisch in «Parasite».© Filmcoopi
Cinématte, Bern / CineABC, Bern

Sich über Wasser halten

Dieser Film hat die vier Oscars und die Goldene Palme verdient. Besser noch einen ganzen Palmenwald. «Parasite» von Bong Joon Ho ist ein stilles Meisterwerk, sozialkritisch, schwarzhumorig und musikalisch grandios untermalt.

Veranstaltungsdaten

MO 17.02.2020 20.30
DI 18.02.2020 15.10
DI 18.02.2020 17.30
DI 18.02.2020 20.30
MI 19.02.2020 17.30
MI 19.02.2020 20.30
DO 20.02.2020 20.00
DO 20.02.2020 20.30
FR 21.02.2020 20.30
SA 22.02.2020 20.30
SA 22.02.2020 21.00
SO 23.02.2020 10.00
SO 23.02.2020 11.20
SO 23.02.2020 20.30
MO 24.02.2020 20.30
DI 25.02.2020 20.30

«Scheisse! Die Nachbarin hat jetzt ein WLAN-Passwort.» So banal dieser erste Satz klingt, er unterstreicht gleich zu Beginn das Thema im neuen Film von Starregisseur Bong Joon Ho. Die Familie Ki-taek lebt ganz unten an der sozialen Leiter, im Armenviertel in einer Kleinst­-Souterrainwohnung einer Grösst-Stadt. Besoffene verrichten ihr Geschäft vor dem einzigen Fenster. Mit Gelegenheitsjobs versuchen sie sich wortwörtlich über Wasser zu halten. Doch schon beim nächsten Wolkenbruch steht die Wohnung brusthoch unter Wasser, die Kanalisation überläuft und durch das Verliess fliesst eben auch: Scheisse. Und dann, dann kommt der Glücksfall, der das Leben der Ki-taeks zu verändern scheint.

Urkomisch, absurd, skurril

«Parasite» ist der achte Spielfilm von Bong Joon-ho («Hunde, die bellen, beissen nicht») und bescherte erstmals ihm und Südkorea die Goldene Palme in Cannes. Sozialkritisch zeigt er die Missverhältnisse in der Gesellschaft auf, lässt auch den Konflikt mit dem nördlichen Nachbar nicht aus. Doch ist er gespickt mit urkomischen Szenen, schwarzem Humor, Zärtlichkeit und Absurdität. Und irgendwann fällt er gar ins Skurrile.

Wie Parasiten zecken sich die Ki-taeks erst ins WLAN der Nachbarin, später gar in die schwerreiche Familie Park, am anderen Ende der sozialen Leiter, der Stadt, des Lebens. Diese kommt ebenso sympathisch daher, der eigentliche Antagonist bleibt also die Gesellschaft selbst, was dem Cannes-Gewinner seine Schwere verleiht. Doch lebt der Film von kleinsten und feinsten Genauigkeiten, Leichtigkeit, von irrwitzigen Wendungen und Unvorhergesehenem.

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