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Harriet Andersson spielt Monika, die mit dem Muttersein überfordert ist. © Studiocanal Berlin
Cinématte, Bern

Per Film durch die Welt

Das Cinématte-Sommerkino reist in der Weltgeschichte umher und blickt in die Vergangenheit. Gedenkt wird auch dem schwedischen Ausnahmeregisseur Ingmar Bergman.

Den zermürbenden Alltag der Grossstadt leid geworden, flüchtet das junge Paar Monika und Harry auf eine Ost­see­insel. Wie im Flug vergeht der sorglose Sommer der Verliebten. Bald folgt jedoch die Ernüchterung nach der sommerlichen Trunkenheit: Monika ist schwanger. Sie heiraten, sie sind unglücklich. Das Drama «Sommaren med Monika» (1953) des schwedischen Filmemachers Ingmar Bergman zeichnet ein reales Bild der Haltlosigkeit der Jugend in der Nachkriegszeit. Bergman, eine Ikone der Filmkunst, wäre dieses Jahr 100 geworden. Die Cinématte gedenkt dem Regisseur, der nicht nur die Filmgeschichte, sondern auch die Rolle des Regisseurs revolutionierte, zudem mit einer Vorführung von «Sommarlek» (1951).

Interkontinental unterwegs

Filme namhafter Regisseure finden sich zuhauf im Programm des Sommerkinos. Abseits der Bergmanschen Tristesse reist das Publikum in den Süden, mit einer Reihe italienischer Filme: im Zirkus durch Italien mit Federico Fellinis «La Strada» (1954), nach Neapel zu Roberto Rossellinis «Viaggio in Italia» (1954) oder in die Lombardei zu Luca Guadagninos «Call Me by Your Name». Weiter gen Osten, nach Nazareth, geht die Reise in «Wajib» (2017) von Annemarie Jacir, und nach Hongkong zu «In the Mood for Love» (2000) von Wong Kar-Wai. Stellvertretend für das Programm liest sich «Night on Earth» (1991) von Jim Jarmusch: Der Film bereist verschiedene Winkel der Welt per Taxi.

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