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Zuhause in der Stadt: Hot Running Blood spielen am Freitag am Stadtfest. © ZVG
Diverse Orte, Bümpliz-Bethlehem

Im Westen viel Neues

Vom historischen Bümpliz bis zum Sommernachtstraum im «Weyerli»: Das Stadtfest Bern lockt in den Stadtteil VI zwischen Europaplatz und Brünnen.

Wer an Bümpliz-Bethlehem denkt, hat vielleicht das moderne Kaufhaus Westside im Kopf, das Haus der Religionen, zwischen Blöcken weidende Schafe, die Hochschule der Künste oder die Tramstation «Post», die an einen Dorfkern erinnert.

Das Stadtfest Bern, das sich letztmals 1991 in der Berner Altstadt abspielte, zügelt nach einer langen Planungsphase in das grösste Quartier der Stadt. 2015 wohnte in Bümpliz, Bethlehem, Oberbottigen und Stöck­acker fast ein Viertel der Stadtbevölkerung. Zudem wird ein 1000. Geburtstag gefeiert: 1016 soll Bümpliz unter dem Namen «Pinpenymgis» erstmals in schriftlichen Quellen aufgetaucht sein. Archäologische Spuren führen sogar bis in die Keltenzeit zurück.

Alphorn und Müslüm

Die neue Ausstellung «Generationenweg» der Universität Bern und des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern sowie die StattLand-Führung «Bern wildwest» statten die Festgäste mit historischem Wissen und Anekdoten aus. Furchtlos stellt man sich dann dem Musikprogramm: Es mischt Trachtengruppen und Alphorn (Margot & Margot) mit Stoner-Rock (Hot Running Blood), Indie-Folk (David Emanuel), Rockabilly-Punk (Reverend Beat-Man), Ethno-Komik (Müslüm) und Kontrabass (Mich Gerber).

Schwindelfrei sollte man beim Wettlauf auf ein Hochhaus sein. Für jede Kondition eignen sich der Velo­parcours und die Recycling-Bastelecke mit Fundgegenständen im Freibad Weyermannshaus. Ausnahmsweise hat das «Weyerli» am Samstag bis um Mitternacht offen.

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