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Hier spielt sich Tanz und Trank im Raum mit präparierten Tieren ab: In der Bar der toten Tiere.© NMBE/Schäublin
Naturhistorisches Museum Bern Promotion

Masquerade, Rhymes und Cocktails

Zum siebten Mal in Folge öffnet das Naturhistorische Museum in der Altjahrswoche den Hintereingang und lädt mit der Bar der toten Tiere an fünf Abenden zu Mini-Raves und Konzerten.

 Die Bar der toten Tiere ist eine gastronomische Erfolgsgeschichte. Innerhalb weniger Tage zieht das Naturhistorische Museum eine unglaubliche Menge von Besucherinnen und Besuchern an. Das Team des Naturhistorischen weiss um das Potenzial seines Ambientes, das Nachts vielleicht noch verführerischer ist: Skelette, präparierte Tiere und Dioramen, das sind Schaukästen, die einen künstlich hergerichteten Einblick in die natürliche Umgebung der Lebewesen geben.

Shots im Lift

In diesem Rahmen also – dieses Jahr hauptsächlich in der Ausstellung «Tiere der Schweiz» – gibt es Barbetrieb, dieses Jahr ergänzt mit einer Shotbar im Lift. Die Cocktail-Bar wurde letztes Jahr neu eingeführt und überrannt, weshalb sie für diese Ausgabe «gescheiter eingerichtet wurde, ohne am durchdachten Angebot zu rütteln», wie Bjørn Strømme versichert. Er zeichnet sich zum zweiten Mal gemeinsam mit Pascal Thalmann für Barkonzept und Programm verantwortlich. So gestalten sie nebst dem Main Floor den Mini-Rave-Floor, der geeignet ist für Gäste, die «gerne den härteren Sound haben», sagt Strømme.

Kunstvoll aufgelegte Platten

Zum Abschluss gibt es am 30. Dezember eine Tiermasken-Masquerade mit der Berner «Quasi-Band»Trampeltier of Love. Dazwischen passieren Feinheiten wie Cut Delivery, die das Auflegen von Platten so meisterlich vollführen, dass sie auch als Konzertact durchgehen und Olivier Zurkirchen alias Olan, der den Modular-Synthesizer ganzheitlich für Technosets nutzt. Mit MC Gambit wird zudem eine lokale Untergrund-Rap-Legende auftreten: der halb polnische, halb aus Rubigen stammende Gambit veröffentlicht auf der SpitSlam Record Group, dem Label von Chuck D., der mit Public Enemy bekannt wurde. Er rappt zu Drum’n’Bass, was «hart und schnell» wird, wie Strømme voraussagt. Ein klarer Fall für den Rave-Floor also.

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