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Im Mondlicht: Kämpf füttert Hermann. © NMBE / Schäublin
Naturhistorisches Museum, Bern

«Wir wollen Nachtruhe»

Rolf Hermann von den Gebirgspoeten erzählt, wie es zur Zusammenarbeit mit der Camerata Bern gekommen ist und was einem in «Alarm im Tierspital» im Naturhistorischen Museum erwartet.

Rolf Hermann, warum ist Achim Parterre, der dritte Gebirgspoet, nicht auf dem Foto?
Weil der Wolf das schönere Fell hat und das Viechli im Gegensatz zu Achim an dem Tag keinen Velounfall hatte. Doch der Achim ist wieder parat. Und wenn er heult, glitzern ihm die Brusthaare im Mondschein.

Es ist ein echter Wolf?
Oh ja. Einer aus dem Naturhistorischen Museum Bern, wo auch die Vorstellungen mit der Camerata Bern stattfinden werden. Sie hatten übrigens die Idee, für Prokofjews Musikmärchen «Peter und der Wolf» einen neuen Text schreiben zu lassen.

Und der wäre?
Eine Nacht im Tierspital. Notfallmässig werden ein Uhu, ein Biber und ein Komodowaran eingeliefert. Matto Kämpf, Achim und ich spielen drei müde Ärzte, die vor allem eines haben möchten: Nachtruhe.

Und die Tiere?
Sind alle ausgestopfte Requisiten des Museums. Und jeder von uns leiht auch einem Tier seine Stimme.

Ihr seid also plötzlich Schauspieler und nicht mehr Autoren?
Weil unser schauspielerisches Repertoire vor allem aus einer lang einstudierten Bewegung besteht, dem möglichst gelassenen Rumstehen in einem grossen Raum, fühle ich mich dem Autor immer noch näher.

Und das Zusammenspiel mit dem Orchester?
Ä hüeru Show! Wenn diese grossartigen Musiker loslegen, müssen wir den Ärztekittel enger schnallen, damit es uns nicht den Text aus der Birne streicht und bläst.

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