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Aus friedlichen Sommerferien wird ein konfliktreiches Zusammentreffen. © Benjamin Zurbriggen
Theater Matte, Bern

Wie Mineralwasser

Das Theater Matte eröffnet seine Saison mit einer Mundartfassung der Tragikomödie «Ein fliehendes Pferd» von Martin Walser.

Normalerweise verbringen der Lehrer Helmut und seine Frau Sabine vier ruhige Sommerwochen in einem abgelegenen Strandhaus am Bodensee. Doch diesmal kommt es anders. Per Zufall trifft das Ehepaar auf Klaus, einem Bekannten aus Helmuts Schulzeit, und dessen Frau Helene. Unterschiedlicher könnten die Weltanschauungen der Paare nicht sein. Konflikte sind unausweichlich. Nach und nach steigen Lebenslügen an die Oberfläche wie Gasblasen im Mineral­wasser.

«Alle vier Figuren sind auf unterschiedliche Weise sowohl in sich selber als auch in der Beziehung gefangen», sagt der Regisseur Hans Peter Incondi. Er inszeniert das Stück «Ein fliehendes Pferd» von Martin Walser am Theater Matte in einer Mundartfassung. Es ist zugleich ein aufkratzendes Psychogramm zweier Ehen und eine unterhaltsame Sozialstudie, die grundmenschliche Fragen aufwirft und das gesellschaftliche Wertesystem hinterfragt. 

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