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Diese«Frau Luna» hat den Swing. © Simon Schwab
Sternensaal Bümpliz

Von Berlin nach Bümpliz

Mit «Frau Luna» auf den Mond: Der Verein Berner Operettensommer verleiht der 1899 uraufgeführten Operette im Sternensaal Bümpliz einen lokalen Touch.

Der Berliner Komponist und Theaterkapellmeister Paul Lincke kompo­nierte die Operette «Frau Luna» nach einem Libretto von Heinrich Bolten-Baeckers und schuf mit den Märschen ein Paradebeispiel der Berliner Operette. Der Verein Berner Sommeroperette versetzt «Frau Luna» nun vom Berlin am Ende des 19. Jahrhunderts ins Bümpliz der 1970er-Jahre: «Der Berliner Dialekt weicht teils dem Berndeutschen. Die Handlung auf dem Mond bleibt aber hochdeutsch», erklärt der musikalische Leiter Michael Kreis. Die Namen und die Dialoge 
adaptierten dabei Regisseur Simon Burkhalter und Autor Gerhard Meister. Aufdatiert wurde die Operette in Bezug auf die Musik: Was vorher vor allem Märsche waren, habe Andreas Binder nun mit Elementen von Swing, Samba, Jazz oder Foxtrott bereichert, so Kreis.

Umlaufbahn des Schicksals

Vom Sternensaal aus macht man sich also auf zu «Frau Luna»: Fritz Stettlers Traum, dorthin zu fliegen, geht in Erfüllung. Gemeinsam mit seinen Freunden Ramseier und Flückiger und der Witwe Schübbach im Schlepp­tau erreicht er den Mond. Doch auch dort ist nicht alles perfekt. Im Gegenteil: Auf eine unglückliche Liebschaft folgt die nächste, sei es von Prinz Sternschnuppe, Frau Luna oder Fritz. Und so nimmt das Schicksal auch weit über der Erde seinen Umlauf.

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