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Der Regisseur Nis Søgaard.© Alexander Hörbe
Theater Orchester Biel Solothurn

Toxischer Bund

Der Regisseur Nis Søgaard legt bei seiner Inszenierung von «Faust I» mehr Gewicht auf Gretchens Geschichte.

 Dr. Heinrich Faust ist unzufrieden mit dem Leben, aber auch mit seiner Forschung. Sein Versuch, die Essenz des Lebens zu finden, will ihm nicht gelingen und mit seinem eigenen Dasein mag er nichts mehr anfangen. Depressiv und ohne jegliche Lebenslust, macht er einen Pakt mit dem Teufel Mephisto, der ihm zu mehr Lebensfreude verhilft. Faust wird zum jungen Mann zurückverwandelt und Mephisto arrangiert für ihn die Liebelei mit dem scheinbar naiven Gretchen, das Faust schon eine Weile im Auge hatte. Mit seiner zweiteiligen Tragödie über eine Wette um eine Menschenseele hat Goethe 1808 ein Werk veröffentlicht, das in die deutsche Literaturgeschichte eingehen sollte. Der in Dänemark geborene Regisseur Nis Søgaard (Bild) bringt beim Theater Orchester Biel Solothurn den Klassiker «Faust I» auf die Bühne. Dabei fokussiert er auf die tragische Geschichte von Gretchen, und erzählt von einer toxischen Beziehung. Dafür werden diverse Register gezogen: Schauspiel, Maskentheater sowie Puppenspiel.

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