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Fhunyue Gao (l.) und Annalena Fröhlich transferieren die unendliche Weite des Weltalls auf die Bühne.© ZVG
Dampfzentrale, Bern

Tanz in den Weltuntergang

Wie fühlt sich die Apokalypse an? Annalena Fröhlich und Fhunyue Gao gehen in ihrem Stück «Sonder» in der Dampfzentrale der Beunruhigung auf den Grund.

Inszenierte Katastrophen sind Alltag auf Bühnen und in Kinosälen. Die Kata­strophe an sich war es aber nicht, welche die in Bern lebenden Künstlerinnen Annalena Fröhlich und
Fhunyue Gao umgetrieben hat. Sie fragten sich: Wie fühlt sich der Weltuntergang an, kurz bevor er passiert? Und wie ist es, wenn er schon stattgefunden hat?

Im Stück «Sonder» erörtern die Protagonistinnen den Zwischenzustand. Mithilfe von selbst kreierten Szenenbildern simulieren sie sonderbare Situationen, lassen Bühnenelemente entstehen und wieder verschwinden. Dem Publikum bleibt nichts verborgen. Es hat Sicht auf Aufbau und Zerlegung. Diese geschieht inmitten der multimedial aufbereiteten Zeitblase aus Bewegung, Musik, Projektionen und Textfragmenten.

Erprobtes Duo

Fröhlich, Mitgründerin des Ensembles deRothfils, und Gao arbeiten schon seit einiger Zeit an gemeinsamen Projekten. Zusammengeführt hat sie der Tanz, den beide professionell ausüben. 2016 haben sie das Duo J.A.W.I.S. (Just Another Woman In Space) gegründet, in der Gao Theremin spielt und Annalena Fröhlich für Text, Gesang und elektronisch generierte Klänge zuständig ist. Egal, in welcher Formation und welcher Mission die beiden Frauen unterwegs sind: Ihr Markenzeichen ist die Fähigkeit, so etwas wie die unendliche Weite des Weltalls auf eine Bühne zu transferieren.

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