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Massnahmen für den Ernstfall.© Manuel Zingg
Start: Ehemaliges Swisscom-Hochhaus, Ostermundigenstrasse 93, Bern

Schutzatmosphäre

Bunkerwelten und Endzeitgedanken: Die Berner Theatergruppe Vor Ort setzt sich im Stück «Winterkrieg im Galgenfeld» mit dem Ernstfall auseinander. Gespielt wird wie gewohnt an ungewöhnlicher Stätte. Sie haben Moby Dick im Wohlensee versenkt, die betuliche Märchenwelt im Stadttheater mit einer «Krabat»-Inszenierung zum Fürchten aufgemischt und in Fellinis ausuferndem Grössenwahn im Tramdepot Burgernziel geschwelgt.
Die Berner Gruppe Vor Ort schöpft gerne aus dem Vollen, die ungewöhnlichen Spielorte sind Teil des Konzepts.

In ihrem neuen Stück «Winterkrieg im Galgenfeld» (Regie: Dominique Jann) liessen sie sich von Dürrenmatts dystopischer Erzählung «Winterkrieg in Tibet» aus dem Alterswerk «Stoffe» inspirieren – und von der multikulturellen Schweiz.

Dürrenmatts Text spielt sich in einem Bunker nach dem Dritten Weltkrieg ab, auch auf Vor Orts Rundgang taucht man ab in den Untergrund. In «Winterkrieg» entfaltet sich im Berner Galgenfeld zwischen Schrottplatz, Friedhof und Schutzraumatmosphäre im labyrinthischen Bauch des ehemaligen Swisscom-Hochhauses ein Endzeitpanorama. Dabei interpretieren alle Schauspielende, Musikerinnen, Musiker und Performende das Ende der Welt anders, stammen sie nebst der Schweiz doch aus China, Jordanien oder Eritrea.

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