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Die Artisten bringen den Jahrmarkt ins Zirkuszelt und damit die 35. Monti-Inszenierung über die Bühne.© Felix Wey
Allmend, Bern

Rummel in der Manege

Für seinen «Jour de fête» holt sich der Circus Monti einen Jahrmarkt ins Zirkuszelt – Schausteller und Riesenrad inklusive.

Ein Karussell bewegt sich im Kreis, an einem Riesenrad baumeln Gondeln, Marktfahrer und Schausteller buhlen lauthals um Aufmerksamkeit – Ein Jahrmarkt, wie man ihn sonst nur unter freiem Himmel kennt, zieht im Circus Monti ein. In seiner 35. Produktion «Jour de fête» wird erstmals nicht anhand der verschiedenen Szenen eine Geschichte erzählt. Der Schauplatz zieht sich wie ein roter Faden durch den Abend: Jahrmarkt­szenen wie eine Schlägerei, in der Halbstarke aneinandergeraten und sich schliesslich in einer Gruppenjonglage wieder versöhnen, sind zu sehen. Oder eine Nummer am Chinesischen Mast, der nach der Vorstellung eines Artistenpaars von einer Clownin für eine skurrile Darbietung gekapert wird.

 

Aus einem Guss

Laut Stefan Gfeller, dem Kommunikationsverantwortlichen des Circus Monti, sind einzigartige artistische Darbietungen mit Sequenzen, die das ganze Ensemble bestreitet, zu erwarten. Analog zu den letztjährigen Produktionen kommt alles aus einem Guss – So wurden etwa Kostüme (Olivia Grandy) und Musik (Thierry Epiney) von je einer Person entwickelt. Das Programm wurde von der Choreographin Colette Roy-Gfeller, den Regisseuren Andreas Manz und Bernard Stöckli gemeinsam mit dem Ensemble erarbeitet. Die Freude der Artistinnen und Artisten schwappe auf das Publikum über: «Wir haben schon lange nicht mehr so viel positives Feedback erhalten, wie in den vergangenen acht Wochen, in denen wir nun mit dem Programm ‹Jour de fête› unterwegs sind», so Gfeller.

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